Mangel an Ingenieuren im Land geringer als im Bundesschnitt

Köln/Dresden (dpa/sn) - In Sachsen ist der Fachkräftemangel bei Ingenieure weniger stark ausgeprägt als im bundesweiten Durchschnitt. Das geht aus einer Studie des Verbands Deutscher Ingenieure und des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hervor. Danach leiden insbesondere Behörden unter einem Mangel an Ingenieuren und suchen händeringend nach qualifizierten Bewerbern. In Sachsen kamen im dritten Quartal dieses Jahres auf 100 arbeitslose Ingenieure 176 offen Stellen. Bundesweit waren es im Schnitt dagegen 261.

Auch die Privatwirtschaft sucht nach Einschätzung des IW dringend Fachkräfte. Gerade Ingenieure aus den Bereichen Bau, Vermessung und Gebäudetechnik sowie Architekten seien derzeit besonders begehrt.

Das sächsische Wirtschaftsministerium erklärte auf Anfrage, in seinem Bereich der Landesverwaltung habe die Gewinnung von Fachkräften an Bedeutung gewonnen. Die Bewerberzahlen seien rückläufig, es gelinge aber nach wie vor, offene Stellen mit guten Ingenieuren zu besetzen.

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