Mehr Geld für Beschäftigte von Ikea-Zulieferer

Wittichenau (dpa/sn) - Die mehr als 700 Beschäftigten des Ikea-Zulieferers Maja Möbel in Wittichenau (Landkreis Bautzen) bekommen künftig mehr Geld. Wie Geschäftsführung und Gewerkschaft IG Metall Ostsachsen am Donnerstag mitteilten, schlossen beide Seiten nach monatelangen Verhandlungen einen Anerkennungstarifvertrag. Damit soll der Lohn der Beschäftigten an das Niveau des Flächentarifvertrags in Sachsen für die holzverarbeitende Industrie schrittweise angeglichen werden. «Ab Januar wird die Einigung für alle spürbar im Portemonnaie», sagte Jan Otto von der IG Metall.

Bei der Debatte um den Strukturwandel in der Lausitz werde häufig vergessen, dass auch die holz- und kunststoffverarbeitende Industrie wichtig ist, teilte Otto mit. «Es geht nicht nur darum, zu schauen, welche neue Industrien wir ansiedeln können in Ostsachsen: Es geht darum, bereits vorhandene zu stärken.»

Die Geschäftsführer von Maja Möbel Uwe Gottschlich und Gunnar Halbig beriefen sich auf ihre Verantwortung für die Region Oberlausitz. «Mit diesem Konsens wollen wir die Arbeitsplätze in Wittichenau langfristig erhalten, und gleichzeitig unsere globale Wettbewerbsfähigkeit sicherstellen», so die Geschäftsführer.

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