Mehr Lehrverträge in Handwerk: Aber auch noch freie Stellen

Bei einem vorberuflichen Orientierungskurs in einer Motorenwerkstatt.

Dresden (dpa/sn) - Das sächsische Handwerk steht nach wie vor hoch im Kurs bei Schulabgängern. Auch für das neue Lehrjahr zeichnet sich ein Plus bei den Ausbildungsverträgen ab. Bis Ende Juli wurden nach Angaben des Sächsischen Handwerkstages vom Montag 3865 Lehren besiegelt und damit 230 oder 6,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Dabei fanden vor allen Dachdecker, Fleischer, Tischler und Zimmerer spürbar mehr Zulauf. Die meisten Verträge aber wurden wie in der Vergangenheit bei Kfz-Mechatronikern, Elektronikern und Friseuren geschlossen.

Landesweit sind dennoch nach Angaben des Dachverbandes noch rund 900 Lehrstellen frei, vor allem im Elektro-, Friseur- sowie Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik-Handwerk. Gesucht werden aber auch künftige Metallbauer, Maler, Lackierer, Estrichleger, Maurer und Bäcker. Bei seltenen Berufen wie Müller, Orgelbauer, Keramiker oder Schuhmacher indes gibt es nur noch vereinzelt Ausbildungsplätze. Kurzentschlossene können sich noch bis in den Oktober hinein bewerben, hieß es.

0Kommentare Kommentar schreiben