Öffentliche Aufträge erst ab 11,24 Euro Stundenlohn?

Anders als versprochen legte Sachsens Regierung bisher kein neues Vergabegesetz vor. Ein Vorstoß der Linken könnte Bewegung in die Debatte bringen.

2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    Zeitungss
    06.08.2018

    Ein weiterer Vorschlag wäre, besagte Leistungen durch Ehrenamtliche ausführen zu lassen. Eine Erfindung des VVV, welche die lästige Lohnzahlung schon einmal erübrigt. Die Sache hat sicherlich zukunftsweisenden Charakter für Sachsen und die Unternehmerschaft und die CDU hätten keinerlei Einwände.
    "Die öffentliche Hand muss ihrer Vorbildfunktion wieder gerecht werden", beim VVV geht man schon mit gutem Beispiel voran. In Gewerkschaftskreisen hat sich dieses zukunftweisende Modell wohl noch gar nicht herumgesprochen ??????

  • 3
    0
    759206
    06.08.2018

    Kein Zweifel, diese Überlegungen sind ehrenwert. Ich vermisse aber die Darstellungen der Konsequenzen für die öffentlichen Haushalte. Wir erleben derzeit einen rasanten Anstieg der Baukosten, ohne das sich dies in den Zuweisungen widerspiegeln würde.
    Für die Überarbeitung des Vergaberechts ein einfacher Vorschlag:
    "Bei der Vergabeentscheidung sind jeweils der Bieter mit dem niedrigsten und dem höchsten Angebot NICHT zu berücksichtigen..." Ein solche Regelungen könnte auf die Preisbildung deutlich beruhigend wirken.
    H.L



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