Piko mit kleinen Bahnen gut im Geschäft

Sonneberg (dpa) - Modellbahn-Fans vor allem in der Schweiz und den USA haben das Geschäft des Thüringer Modellbahnherstellers Piko im vergangenen Jahr angekurbelt. Der Auslandsumsatz sei um etwa ein Fünftel höher ausgefallen als 2017, teilte das Unternehmen am Dienstag an seinem Sitz in Sonneberg mit. Insgesamt erzielte der ostdeutsche Traditionshersteller einen Umsatzzuwachs von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Traditionell nennt die Geschäftsführung bei Umsatz und Ertrag keine absoluten Zahlen.

Piko mit rund 500 Beschäftigten in Sonneberg und China ist nach eigenen Angaben drittgrößter Modellbahnhersteller auf dem europäischen Festland. Diese Position sei mit den Absatzerfolgen im vergangenen Jahr gefestigt worden, sagte Inhaber René Wilfer. Piko produziert Loks und Waggons in vier Spurgrößen, teilweise auch Gleise und Gebäude im Miniaturformat.

Seine Produktneuheiten - etwa 400 sind angekündigt - will Piko auf der Internationalen Spielwarenmesse in Nürnberg (30.1. bis 3.2.) vorstellen. Die Fertigung von Loks und Wagen im Kleinformat hat eine mehr als 60-jährige Tradition in der Spielzeugstadt Sonneberg.

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