Sachsen verzichtet im Dieselskandal auf Klage

Dresden (dpa/sn) - Der Freistaat Sachsen verzichtet im Zusammenhang mit manipulierten Dieselfahrzeugen auf eine Schadenersatzforderung gegen den Volkswagen-Konzern. Für die Fahrzeuge der Minister und Staatssekretäre sowie für alle übrigen Fahrzeuge im unmittelbaren Fuhrpark der Staatsregierung würden die technischen Eckdaten mit dem vom «Dieselskandal» betroffenen Motor EA189 nicht zutreffen, teilte das Finanzministerium auf Anfrage mit. «Daher stellt sich die Frage nach einer Klage nicht», sagte eine Sprecherin.

Das Gleiche treffe auch auf die Polizei zu. Diese habe 470 Fahrzeuge mit der von der Manipulation betroffenen Motorisierung im Fuhrpark. Diese Fahrzeuge seien voll einsatzfähig und haben nicht außer Dienst gestellt werden müssen. «Die Polizei Sachsen strebt keine Klage gegen VW an», teilte das Finanzministerium mit.

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