Sachsen will Äcker doppelt nutzen

Sachsens Umwelt- und Energieminister hält den vom Bundestag beschlossenen Entwurf der EEG-Novelle für unzureichend. Am Freitag hat der Bundesrat nun Nachbesserungen vom Bund gefordert, auf die auch der Freistaat gedrungen hatte.

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4646 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    1
    meynhard
    22.11.2020

    Gerade an anderer Stelle gefunden.

    https://www.freiepresse.de/mittelsachsen/rochlitz/ziel-windraeder-sollen-sich-2023-drehen-artikel11212244

    Kein Gedanke an Solarnutzung der Ställe, Garagen und Parkplätze. Mir sind die riesigen Objekte bekannt. Leider bin ich schlecht im Fäche schätzen.
    Leider fehlt auch jede Information zur Leistungsabgabe der Windräder.

  • 3
    1
    Zeitungss
    21.11.2020

    @Bobo: Zu dieser etwas merkwürdigen Beschreibung der Konstruktion wäre eine Aufstellung der Kosten von Bedeutung gewesen, welche wohl noch in den Sternen steht und letztlich natürlich keine Rolle spielt, dank EEG.
    @Haju: Machen Sie sich um meine Kohle keine Gedanken und das Finanzamt kommt auch nicht zu kurz, denn es speist bekanntlich IMMER mit. Mit meinem Grundstück bin ich bei Bedarf autark und halte auch lange durch, was nicht jeder Bürger kann. Ich muss auch nicht um Sonne und Wind beten, meine vorgehaltene Anlage ist finanziell überschaubar und funktioniert zuverlässig bei jeder Witterung und das FA ging schon beim Bau weitestgehend leer aus, man hat schließlich noch eine fundierte technische Ausbildung.

  • 3
    0
    meynhard
    21.11.2020

    @bubo
    Vielen Dank für ihre Informationen. Das liest sich schon durchdacht.
    Ich stelle mir den Aufwand zur Errichtung und die Bewirtschaftung darunter trotzdem aufwändiger vor und der Flächenverlust durch die Standpunkte der Module kommt noch dazu.
    Eine Überdachung der vorhandenen Gewerbegebiete und Parkplätze halte ich für sinnvoller. Der Sonnenlandpark ist für mich ein Musterbeispiel. Auto steht schattig
    Dort müssen auch keine großen Erntemaschinen rangieren.

    Gibt es dafür auch Pläne ?

  • 1
    3
    BuboBubo
    20.11.2020

    @meynhard: Sie haben natürlich Recht. Es gibt noch viel vordringlichere Möglichkeiten der Solarflächennutzung, keine Frage.

    Zur Regenwasserverteilung habe ich dieses gefunden:

    "Bei dem RES-Agrosolarsystem sind die Kollektorflächen mit einem Abstand von mehreren Metern zum Baugrund angeordnet und bedecken nur etwa 20% einer Grundfläche, sodass das Sonnenlicht den Boden erreicht und das Pflanzenwachstum ermöglicht. Darüber hinaus können die Kollektorflächen bei Regen in eine Regenwassersammelstellung verschwenkt werden. Der Mast leitet das Regenwasser in eine Zisterne, die als Fundament für den Mast ausgebildet ist. Das aufgefangene Wasser dient einerseits der Bewässerung des umgebenen Bodens, sodass Ertragseinbrüche bei Dürreperioden abgemildert werden können, andererseits dient es der Kühlung der PV-Module, um die photovoltaische Leistung zu steigern...“

    https://www.openpr.de/news/1107873/RES-Institute-Agrophotovoltaik-in-der-Landwirtschaft.html

  • 4
    1
    meynhard
    20.11.2020

    Wie erfolgt denn bei diesem Projekt die Regenverteilung ?
    Davon mal abgesehen das ich mehr Potential in vorhandenen Häusern, Garagen etc. sehe.

  • 0
    3
    Haju
    20.11.2020

    @Zeitungss
    Raten Sie mal, wer hier schreibt?!
    Nein, nicht direkt, aber ein guter Freund Ihres Enkels. Ihr Enkel ist schwer krank und benötigt dringend einige Operationen, die er aber nicht bezahlen kann. Ohne diese stirbt er – wenn Sie selbst schon längst friedlich eingeschlafen sind – den Hitzetod. Das ist medizinisch erwiesen!
    Wie viel Geld haben Sie denn auf Ihrem Konto? Überweisen Sie das am Besten noch heute dem Finanzamt!
    (Satire wieder aus)

  • 1
    2
    Zeitungss
    20.11.2020

    Vielen Dank für die hochwissenschaftlichen Zeilen, welche die Verfasser vermutlich selbst nicht mehr verstehen und Ottonormalbürger mit dem Kopf schüttelt.
    Die Frage war eigentlich anders und die WICHTIGSTE davon war, wer bekommt die Kosten aufs Auge gedrückt. Dazu erwartungsgemäß keine Antwort. Die jetzigen und zukünftigen "Kleinkraftwerker" müssen nicht antworten, der Privatstromkunde sollte sich dagegen schon langsam einmal Gedanken machen.

  • 1
    2
    Haju
    19.11.2020

    Sorry, da muß ich auch nochmal:
    Der Artikel ist sehr unglücklich gewählt - es handelt sich um einen Zirkelschluß. Natürlich ist die Erd-Temperatur schon vom Albedo abhängig, sonst gäbe es ja auch die großen Eiszeiten nicht (Milankovic-Zyklen).
    Ich meine bei der Venus die Dämpfung elektromagnetischer Wellen in der Troposphäre (92 bar am Boden bis 10 bar in 30km Höhe*), ähnlich wie es mit zunehmender Wassertiefe eben dunkler wird (natürlich bei Wasser viel schneller, so klar das Wasser auch sein mag) und die Energie also geschluckt wurde. Ein "Treibhauseffekt" ist bei der Venus also nicht gegeben - die große Aufheizung der Atmosphäre erfolgt nicht durch den Venusboden.
    * darüber dann Schwefelsäure-Dunst und -wolkendecke die den Effekt des näheren Abstands zur Sonne (im Vergleich zur Erde) durch Reflexion wieder hinwegnimmt

  • 2
    1
    BuboBubo
    18.11.2020

    Sorry. Aber darauf brauchts doch noch einen.

    "Gerade bei der Venus ist der Begriff 'Treibhauseffekt' Unsinn, wird aber wegen des paniktechnischen Aspekts gern verwendet."

    Hmmm...

    Das hat mir dann doch arg zu denken gegeben. Deshalb habe ich erneut nachgelesen. Und siehe da: @Haju hat 100% Recht.
    Ein Student namens Robert Holmes fand - erfolgreich totgeschwiegen vom Mainstream und den etablierten Medien - die wahre Ursache für die möglicherweise erhöhte Oberflächentemperatur für alle Planeten mit dichter Atmosphäre im Sonnensystem heraus: Es ist die adiabatische Autokompression. Fast bis auf das Zehntel genau kann sein Modell diese Übertemperatur berechnen - mit nur drei Parametern und ganz ohne CO²!

    Guter Rat an das IPCC: Unbedingt lesen!
    https://www.eike-klima-energie.eu/2018/02/09/schock-studie-formel-berechnet-praezise-planetarische-temperaturen-ohne-treibhauseffekt-und-co2/

  • 1
    2
    Haju
    18.11.2020

    Sättigung besteht bei der Venus gegenüber dem Sonnenlicht von außen: an der Oberfläche ist es so "hell" wie bei einem trüben Wintertag auf der Erde. Es heizen sich also zunächst die riesigen Gasmengen, die zu einem im Vergleich zur Erde fast 100mal so hohen Druck auf der Oberfläche führen, auf und diese erst dann die Oberfläche vor allem durch simple Wärmeleitung (wie bei einem Brillengestell in der Sauna). Gerade bei der Venus ist der Begriff "Treibhauseffekt" Unsinn, wird aber wegen des paniktechnischen Aspekts gern verwendet. -
    Aber vielleicht zum Abschluß noch eine Warnung vorm Anbau von Biokraftstoffen unter der Photovoltaik:
    "Im Januar 2008 veröffentlichte Paul Crutzen* Ergebnisse, nach denen die Freisetzung von Lachgas (N2O) bei der Herstellung von Biokraftstoffen einen größeren Beitrag zur globalen Erwärmung leistet, als die fossilen Brennstoffe, die sie ersetzen." (wiki).
    * Nobelpreis für die Erklärung (nein, die Grünen waren das nicht; wird oft verwechselt!) des Ozonloches

  • 3
    1
    Zeitungss
    18.11.2020

    Allen Mitstreitern vielen Dank für die hochwissenschaftlichen Beiträge, hoch interessant und für den Laien absolut verständlich.
    Ursprünglich ging es um die "geniale" Idee unsere Landschaft zu überdachen und wer das alles bezahlt, obwohl die Bezahlung eigentlich schon im Vorfeld geregelt ist. Manche Zeitgenossen träumen dann noch von sinkenden Strompreisen und werfen diese Erkenntnis auch noch hier in den Ring. Leider hält sich der Glaube dazu in sehr engen Grenzen, was auch so bleiben wird, wie schon die Vergangenheit gezeigt hat.

  • 2
    2
    BuboBubo
    18.11.2020

    Ich gebe gern zu, dass ich in den Formelwüsten der Atmosphärenphysiker gescheitert bin und beschränke mich daher auf deren Fazit. Da gibt es solche und solche, aber mehr solche als solche. Und die Mehrheit der Wissenschaftler errechnet eben eine Klimasensitivität für CO² von deutlich über Null. Da ich dem Meinungsbildungsprozess der Wissenschaft im Grundsatz vertraue und selbst keine andere Idee habe, schließe ich mich diesem Konsens an, wozu auch die Aussage gehört, dass eben noch nicht alle möglichen Absorptionslinien von CO² gesättigt sind. Das mag vielleicht für die Venus zutreffen, aber dort ist es auch deutlich wärmer als es die Nähe zur Sonne erwarten lässt.
    Ich habe auch nichts dagegen, das anthropogen erzeugte Methan als zwar nur kurzlebigen, aber dafür intensiver wirkenden Klimatreiber im Blick zu behalten. Aber was ändert das? Man muss was tun. Kuh im Propeller wird nicht reichen.

    Danke für die muntere Diskussion!
    #Off

  • 1
    1
    Haju
    17.11.2020

    Ja, selbst die Klima-Ideologen benutzen bei ihren Versuchen im Netz keine Glasglocke, sondern ein IR-durchlässiges Material - sonst wäre nämlich das Gas egal (sogar Vakuum wäre möglich): die erreichte Erwärmung bei Lichteinfall wäre jeweils gleich. Dennoch erinnert mich vieles von heute irgendwie an das Weltmodell der Glashalbkugel (mit den daran befestigten Sternen).
    Die Simulationen des IPCC sagen jedenfalls ganz klar aus:
    Bei 12 Mrd. Menschen ist alles vorbei - selbst wenn eine gute grüne Fee käme und jeden Deutschen in einen Baum verwandeln würde. Dann liegen alle Hoffnungen des Planeten auf die Lemuren (die ja gern in Bäumen sitzen...) - oder auf ein Ende der kleinen neuzeitlichen Warmzeit.

  • 0
    2
    Haju
    17.11.2020

    Da irren Sie gewaltig: ich weigere mich sogar "Treibhauseffekt" zu sagen, nur weil da ein Stoff (hier: Gas) Strahlung absorbiert. Aber es gibt nunmal IR-Bereiche, in denen man jetzt nichts mehr vom Weltraum aus von der Erde "sieht". Wenn man da den CO2-Gehalt erhöht, sieht man dann die Hälfte von nichts. Mit dem IR-durchlässigen Fenster des Spektrums hat aber CO2 nach wie vor NICHTS zu tun. Da kommt dann eher Methan (z.B. die Kuh - ich sagte es schon) oder das schlimmste "Klimagift" Wasserdampf ins Spiel.
    Ja, dadurch wird alles unwägbar und das mit dem Kostenvoranschlag des Handwerkers dabei (jetzt also zwischen 1720€ und 4120€) kannte ich auch schon. Deutschland schätzt aber die KKW-Gefahren bekanntlich viel größer als die durch die Erderwärmung ein - deshalb wohl auch die Feldversuche.

  • 3
    3
    BuboBubo
    17.11.2020

    Für solide Klimamodelle reicht die Physik der 10. Klasse nicht aus. Die Erde funktioniert eben nicht wie ein Wintergarten mit dicker Glasscheibe. Darauf hat Nils Ekholm bereits 1901 hingewiesen und damit die Experimente mit dem IR-Spektrometer eines Herrn Koch im Auftrag von Knut Ångström, auf die sich @Haju vermutlich bezieht, als realitätsfern eingeordnet.

    Prognosen, wie der CO²-Gehalt der Atmosphäre die Erwärmung des Klimas beeinflusst, sind anschaulich in diesem Diagramm dargestellt: https://wetter.tagesschau.de/wetterthema/2020/03/31/klimasensitivitaet.html
    Die Steigerung ist logarithmisch, aber nicht asymptotisch.

    Neuere Modelle errechnen für die Klimasensitivität der Erde eine mittlere Erwärmung im Gleichgewichtszustand von 2.83 (1.72–4.12) K je CO²-Verdopplung. (https://www.nature.com/articles/s41561-019-0463-y)

    Tut mir leid, nichts Tröstlicheres schreiben zu können.

  • 1
    3
    Haju
    16.11.2020

    Es geht aber um IR-Spektren (Physik 10. Klasse) und die "Sättigung" bedeutet, wenn Ihr Wintergarten bereits gar keine Wärmestrahlung mehr nach außen läßt, Sie durch Verdoppelung der Glasdicke auch nicht eher den Hitzetod sterben werden.
    Außerdem sind der Gretawissenschaft lediglich Schwankungen mit Periode 24 Stunden und 365 Tagen bekannt - die nächstgrößere Periodendauer beträgt dann 100Tausend Jahre. (Nicht, daß es ab 2050 sowieso wieder kühler wird! Ich meine schneller, als die CO2-Konzentration dann menschengemacht absinkt.)
    Dennoch: Wenn man bedenkt, was unsere Vorfahren in den letzten 200 Millionen Jahren (damals gab es wohl auch nur einen Urkontinent Pangaea) alles erlebt haben! Fossile Vorfahren leben ja ziemlich unverändert noch heute - besonders gefallen mir dabei von den Feuchtnasenaffen die Lemuren und von den Trockennasenaffen die Koboldmakis).
    https://de.wikipedia.org/wiki/Koboldmakis
    Aus anderen Zeitgenossen wurde ja inzwischen nichts als Braun- und Steinkohle.

  • 4
    3
    BuboBubo
    15.11.2020

    "Die Bauern lächelten finster" - (aus dem Kopf zitiert!) passt ganz gut zum Thema.
    Außenjalousien an den Fenstern sind sicher hilfreich - vor allem bei Ausgangssperre. Aber sie lösen das Problem genauso wenig wie die Konditionierung der jungen Generation an heißer Luft. Der Wärmetod ab 42°C Körpertemperatur lässt sich nicht wegtrainieren. Ich mag mir auch gar nicht vorstellen, wie die Lebensweise z. B. der hitzegeübten Tuareg auf Deutschland übertragen werden soll. Letztlich geht es ja auch um mehr als nur warmes Urlaubswetter.
    Dass die CO²-Konzentration in der Atmosphäre eine Sättigung erreicht habe, halte ich für ein Gerücht. Die Protokolle diverser Messstationen sprechen eine andere Sprache. Beispiel: https://www.esrl.noaa.gov/gmd/webdata/ccgg/trends/co2_trend_mlo.png.
    Man wird was tun müssen.

  • 1
    5
    Haju
    15.11.2020

    @BuboBubo
    "Die Kuh im Propeller" findet man auch schnell im Netz. -
    Also ich halte den Klimawandel für im Wesentlichen abgeschlossen (schlimmer wird's nicht, aber auch nicht so schnell besser) - was sich aus der Sättigung der IR-Absorptionsbanden des CO2 ergibt.
    Die Babies müßten vielleicht eine Saison in Italien Fußball spielen - das reicht erfahrungsgemäß, was die Flexibilität des Menschen anbelangt; sind ja auch noch jung.
    Also - wie bei Corona - auf die Alten konzentrieren:
    AUßENjalousien bei Neubauten (und darüber hinaus) als bauliche Pflicht (statt Fahrradständer)?! Die liefern freilich keine Energie, weil sie ja auch gut reflektieren sollten.

  • 4
    1
    BuboBubo
    15.11.2020

    @Haju: Ah... mir kam das gleich irgendwie bekannt vor. Ein Urheberrechtsverletzung sehe ich allerdings auch nicht - wegen Zeitablaufs nach immerhin 423 Jahren. Die Aufnahme der Schildbürger in eine solch illustre Gesellschaft der Hall of Blame sollte es uns trotzdem wert sein ;-)

    Im Ernst: Die Zeitdifferenz zwischen Ursache und Wirkung bei einem solch trägen, aber dennoch chaotischen System wie dem Weltklima widerspricht der natürlichen Gefahrenwahrnehmung des Menschen und ist vermutlich eines der größten Hemmnisse beim Gegensteuern. Man sieht die Überforderung ja schon am vergleichsweise kurzen Wirkungsverzug in der aktuellen Corona-Malaise.

    Den heute Alten wird freilich nicht kühler - aber auch nicht nennenswert heißer werden. Wie das mit den frischgeborenen Babys aussieht, werden wir hier nicht mehr ausdiskutieren können. Aber eine gewisse Verantwortung für deren ferne Zukunft haben wir schon.

  • 3
    2
    Haju
    15.11.2020

    @BuboBubo
    "Viele Innovationen wurden sogar von Prominenten ihres Faches falsch eingeschätzt."//
    Sie haben völlig recht: Die Idee mit den Körben stammt keineswegs von mir, es handelt sich um eine innovative Idee der Bürger von Schilda, die ich aufgegriffen habe (ein Ideenklau ist das aber nicht: man muß ja auch nicht unbedingt bei "E=mc²" den Entdecker, Albert Einstein, mit nennen).
    Meine unterschwellige Kritik ist Ihnen natürlich nicht entgangen: Insbesondere schätze ich ein, daß es unseren alten Menschen davon nicht mehr kühler werden wird - ich meine, sowas dauert doch!

  • 3
    2
    Zeitungss
    15.11.2020

    @Bubo: Das Interesse meinerseits hält sich wirklich in Grenzen, die Überdachung meines Anwesens steht nicht auf der Agenda. Mit der Nennung meines Namens habe ich auch kein Problem, nur was das mit der "Überdachung" zu tun hat, bringe ich nicht zusammen. Immerhin SOLL eine Anlage errichtet werden, damit der zukünftige Bertreiber erkennt, wie heute Landschaftsgestaltung geht und wie hoch sein Maschinenpark noch sein darf. Für die erforderliche Tieferlegung ist die Finanzierung mittels EEG sicherlich schon in Planung.
    ....., machen den Strompreis günstiger, es darf gelacht oder besser geweint werden. Das große Glück ist, der deutsche Privatstromkunde ist an den Standort gefesselt und er kann seinen Energiebezug nicht europaweit ausschreiben.

  • 2
    3
    BuboBubo
    14.11.2020

    Zweiter Versuch (mit einem Hinweis an den Moderator, der diesen Post nicht veröffentlichen wollte: Viele Innovationen wurden sogar von Prominenten ihres Faches falsch eingeschätzt. Deshalb die folgenden Beispiele.)

    "Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt."
    Thomas Watson, IBM-Chef, 1943

    "Es gibt keinen Grund, warum jeder einen Computer zu Hause haben sollte”
    Ken Olsen, Gründer von Digital Equipment Corp., 1977

    “Das Internet wird wie eine spektakuläre Supernova im Jahr 1996 in einem katastrophalen Kollaps untergehen“. Robert Metcalfe, Gründer von 3Com, 1995

    "Man könnte auch Sonnenlicht in Körben auffangen und in die Kirchen bringen - dann wird es draußen gleich kühler!" Haju, 2020

  • 2
    8
    BuboBubo
    14.11.2020

    @Zeitungss: "Wo entsteht eigentlich die erste Pilotanlage ???"

    Auf einem Versuchsgut in Nordsachsen. Steht genau hier obendrüber im Artikel;
    wer lesen kann ist klar im Vorteil. Bei ernsthaftem Interesse hilft eine Nachfrage im Ministerium. Dazu muss man allerdings seinen Namen nennen.

  • 3
    3
    Zeitungss
    14.11.2020

    Na dann, welche notleidende LPG lässt sich zuerst überdachen ??? Fördermittel dürften kein Problem sein, bei der derzeitigen Ausgabenschwemme fallen die auch noch ab. Das von Schließung bedrohte MAN-Werk in Plauen könnte sich auf tiefergelegte landwirtschaftliche Maschinen umstellen und hätte somit wieder eine gesicherte Zukunft. Für die künstliche Beleuchtung unter der Bedachung könnte ebenfalls ein Plauener Werk die Ausrüstung liefern, die Zulieferindustrie ist im Prinzip vorhanden und man müsste nicht auf chinesische Produkte zurückgreifen, allenfalls wegen der Kosten.
    Wo entsteht eigentlich die erste Pilotanlage ??? Sicherlich nicht bei den Erfindern oder deren Nähe.

  • 2
    4
    RingsOfSaturn
    14.11.2020

    Danke @Bubo für die hilfreichen Links. Mein erster Gedanke war auch "so ein Schmarrn, wovon sollen denn dann die Pflanzen wachsen". Aber der Artikel vom Fraunhofer zeigt, dass es so einfach dann doch nicht ist, auch wenn dort noch einige wichtige Fragen offen bleiben. Interessant ist auf jeden Fall auch das Bild der Module, die anders aussehen, als ich erwartet hätte.

    Die Idee mit der Autobahn ist ja pfiffig, allerdings dürfte der Schattenwurf problematisch werden. Auch stehen die Aufbauten in Konkurrenz zum (bemerkenswert schwachsinnigen) E-Highway...

  • 4
    2
    Zeitungss
    13.11.2020

    @Tauchsieder: Nein, ich laufe nicht zur Höchstform auf, da gibt es wirklich lohnendere Dinge auf diese Welt. Bei mir steht Brauchbarkeit und nicht Wunschdenken im Vordergrund, womit ich bis heute nicht schlecht gefahren bin und mich das vor mancher Überraschung bewahrt hat und für viele Bereiche gilt.
    Einen Unterhaltungswert hat es auf jeden Fall und diesen möchte ich nun einmal nicht missen. Ein wirklich brauchbares Konzept für die Energiewende kam bisher von der grünen Fraktion wirklich nicht, Kraftwerke stilllegen ausgenommen, dafür aber Konzepte, wie man die Miesen dem Stromkunde auf Auge drückt. Profiteure schließe ich jetzt aus, der Rest sollte dringendst nachdenken.

  • 4
    0
    Nixnuzz
    13.11.2020

    Zur Erinnerung: Sowas gabs mal: "Die rot-grüne Bundesregierung hat im Jahr 2003 mit einer Steuerbefreiung den Aufbau der Biokraftstoffindustrie in Deutschland stark unterstützt. Damals setzten die Produzenten insbesondere reine Biokraftstoffe (B100, E85) ab und erreichten bis 2006 hohe Marktanteile, z. B. im Diesel von etwa 12 %. Die große Koalition ab 2005 nahm die Steuerbefreiung im Jahr 2007 zurück, was insbesondere den Markt für reinen Biodiesel (B100) traf. Als Ausgleich führte die damalige Bundesregierung die Beimischung von Biokraftstoffen in fossile Kraftstoffe ein, also die Beimischung von Biodiesel in fossilen Diesel (B7) bzw. von Bioethanol zu fossilem Ottokraftstoff/Benzin (E5, später E10). Hierauf versiegte die dezentrale Erzeugung und Vermarktung reiner Biokraftstoffe, was den Markt zugunsten der Mineralölkonzerne veränderte.[21...( https://de.wikipedia.org/wiki/Biokraftstoff )
    Mich stört die überbordende Nutzung des Erdreiches. Was hält die Bodenbiologie noch aus?

  • 6
    5
    Tauchsieder
    13.11.2020

    Ich glaube sie laufen hier zur Höchstform auf "Zeit....." !!!
    Man sollte dabei nicht den "Grünen Gedanken" so schlecht machen, hatten die doch schon tolle Ideen bevor man die Felder überdachen will, so z.B.:
    dass die Energiewende eine Kugel Eis pro Monat kostet, oder man Strom in Netzen speichern kann, dass Batterien neuerdings mit Kobolden funktionieren, die Leistung von Kraftwerken in Gigabyte gemessen wird, man sich bei den CO2-Emissionen um den Faktor einer Milliarde vertan hat, "dass Fachkräfte kommen, die unsere Rente bezahlen", oder E-Autos umweltfreundlich oder gar emissionsfrei sind usw..
    Ich würde mal sagen: - Herr wirf Hirn vom Himmel!

  • 3
    4
    Haju
    12.11.2020

    Gestern konnte man ja hier eine Solaranlage für 2000 Haushalte sehen (Abb.2):
    https://www.freiepresse.de/mittelsachsen/mittweida/solarpark-dittersbach-geht-noch-in-diesem-jahr-ans-netz-artikel11195879
    Das ganze eine halbe Million mal bis vorgestern bitte!
    Die privaten Haushalte stellen ja nur ¼ des bisherigen Bedarfs an Elektroenergie dar. Der Gesamtenergiebedarf Deutschlands ist dann noch 6 bis 7mal größer. Außerdem haben wir ca. 40 Millionen Haushalte in Deutschland – macht insgesamt ½ Million mal.
    “Wir kämpfen um jedes Zehntel Grad!“ Der um 1/10 Grad wäre dann schon mal gewonnen – das folgt jedenfalls aus den schlimmsten Simulationen der mittleren klimatischen Welttemperatur bis zum Jahre 2100.

  • 4
    4
    Zeitungss
    12.11.2020

    Profitieren würden auf jeden Fall die Hersteller von Landmaschinen. Man spezialisiert sich auf tiefergelegte Landmaschinen, ein bisheriges Nischenprodukt, da bisher nicht gebraucht. Bleibt noch immer die Frage offen, kommt aus der grünen Ecke einmal etwas Brauchbares, was letztlich auch realisierbar ist ? Der gelobte Stromspeiche Bauart Bearbock, der Vogelnotstopp für Windräder und nun die Überdachung der Felder, was kommt da noch ?????? Man kann es nur mit Humor kompensieren.

  • 3
    4
    BuboBubo
    11.11.2020

    Gugge: https://www.energiezukunft.eu/erneuerbare-energien/solar/solardach-ueber-der-autobahn/

  • 6
    1
    Auriga
    11.11.2020

    Ehe man mit dieser aufgebockten Fotovoltaik die Felder zubaut, kann man damit auch einfach die Straßen überdachen. Der Ansatz müsste zumindest auch erstmal für ein Fördermittelmitnahme-Projekt reichen.

  • 4
    5
    Zeitungss
    11.11.2020

    Etwas mehr Begeisterung für diese bahnbrechende Erfindung aus der Dresdener grünen Ecke hätte ich schon erwartet. Ich stelle mir gerade die erforderlichen baulichen Anlagen vor, nun ja, es wird noch Begeisterung ohne Ende stiften. Die Seiten noch verglast und Deutschland ist ein einziges Gewächshaus. Wenn es mit dem Wachstum darunter doch nicht so klappt, der private Stromkunde zahlt auch hier gerne für Produkte welche nicht gewachsen sind, das EEG ist ein Meisterwerk für die Aushebelung unserer geliebten Markwirtschaft.

  • 5
    5
    Zeitungss
    09.11.2020

    Na Bubo....., auch subventionierter Kleinkraftwerker ???? Mal ganz ehrlich, diese angedachte Doppelnutzung muss einem gestandenen Zeitgenossen erst einmal einfallen, was kommt da noch ???

  • 6
    4
    Tauchsieder
    09.11.2020

    Deutschland unter einer "Käseglocke", das wärs doch.

  • 5
    8
    BuboBubo
    09.11.2020

    Genau. Also lieber schattenfrei Raps anbauen, dann hat man 100% Ertrag für Biodiesel mit Agrarförderung. Oder weiter Braunkohle baggern, ist zwar nicht ganz so gut für den Landwirtschaftsertrag, schafft aber dringend benötigte Wassersportflächen. Und die AKW anlassen und den Atommüll "woanders" vergraben! Sonst können wir unseren Wohlstand nicht erhalten. Wer macht den Souffleur, die Souffleuse? Es ist dringend!

  • 6
    4
    Zeitungss
    09.11.2020

    @Haju: Wirklich schöner Vorschlag, man wird ihn nur nicht befolgen. Ein Selbstversuch der Grünen würde einigen Zeitgenossen die Augen öffnen. Die Finanzierung ist kein Problem, das EEG macht es möglich auch solche Projekte durch die Privatkunden mit Kohle zu versorgen. "Großverbrauchern" ist es bekanntlich nicht zumutbar, die zeihen weiter gen Osten, was der Privatkunde eben nicht kann. Beginnen wir also unsere vorhandenen Agrarflächen zu überdachen, den Schwund an Erträgen subventioniert der private Stromkunde gleich noch mit, das EEG schafft die Voraussetzungen und der Privatkunde schaut freudestrahlend zu.

  • 7
    0
    Haju
    09.11.2020

    Und Experimentieren und punktuell testen, ehe zig Milliarden verknallt werden, ist immer sinnvoll – also nichts gegen die Institute u.a.! Aber das sagte ich ja schon neulich:
    https://www.freiepresse.de/nachrichten/wirtschaft/volkswagen-ruestet-griechische-insel-mit-mobilitaetssystem-aus-artikel11184996
    Also: Dieselaggregate weg, aber auch keine Stromleitung vom Festland, sondern CO2-Neutralität auf und von der Insel für die 1334 Bewohner mit Solarzellen, Windräder, Speichermöglichkeiten vor Ort für JEGLICHEN Energiebedarf!

  • 7
    4
    Tauchsieder
    09.11.2020

    Manche denken wirklich, nur weil vor einem Bericht/Artikel eine Internetadresse steht wird der Wahrheitsgehalt ins maßlose gesteigert. Zur ganzen Wahrheit gehört auch, dass der Ertrag unter solchen Flächen um etwa 20% geringer ausfällt. Dies wird natürlich bei solchen Hurraartikeln geflissentlich verschwiegen. Da hat ein Souffleur/Souffleuse Günther etwas ins Ohr gesäuselt und er hat wahrscheinlich dies ungeprüft herausgeplappert.

  • 4
    5
    Haju
    08.11.2020

    @BubuBubo
    Nun, es gibt Unternehmen, die viel Ertrag (Umsatz) machen, aber bei den Gewinnen tief in den roten Zahlen stecken. Es gab sogar mal einen "Neuen Markt", dessen Devise war: "Gewinne machen ist nicht wichtig - expandieren ist wichtig!" Da habe ich schon vor ca. 20 Jahren mit dem Kopf geschüttelt und schließlich brach der ja auch später kläglich zusammen (eigentlich ein kriminelles Schneeballsystem).
    Dann gab es noch gewisse Geldinstitute, die es wohl von Anfang an darauf abgesehen hatten, sich vom Staat retten zu lassen - der Rest ist bekannt.
    Naja, diesmal ist die staatliche Rettung ja von Anfang an eingebaut: über die Strompreise, welche der Bürger zu zahlen hat - @Zeitungss deutete es an.
    Ich meine EU-Subventionen für eine (eigene!) Landwirtschaft sind wichtig, aber zusätzlich Energiesubventionen vom Bürger?!

  • 6
    7
    BuboBubo
    08.11.2020

    @1371270 "Selten was Dümmeres gelesen"

    Sie kennen das Sprichwort?
    "Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln."

    Bei Fraunhofer und an der Uni Hohenheim gibt es noch mehr solche "Dummköpfe":

    https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2019/agrophotovoltaik-hohe-ernteertraege-im-hitzesommer.html

    Also: Vielleicht erst mal schlau machen. Spotten und meckern kann man danach immer noch.

  • 7
    3
    Zeitungss
    08.11.2020

    ............machen den Strompreis günstiger. Der Privatkunde wird in regelmäßigen Abständen davon überzeugt.

  • 10
    4
    klapa
    08.11.2020

    Unter dren Fotovoltaikanlagen am besten nur Nachtschattengewächse anbauen.
    Die spielen bestimmt mit.

  • 7
    6
    Tauchsieder
    08.11.2020

    Denn sie wissen nicht von was sie reden. Purer Aktionismus, fachlich disqualifiziert sich hier Günther selber. Man weiß vor lauter Blödsinn nicht mehr was man machen soll. Dies ist fast mit dem Baerböckchen Netzspeicher vergleichbar. Ist dies Methode, oder eher komisch, immer wieder kommen aus der gleichen Richtung(Grüne) solche grandiosen Schenkelklatscher. Jetzt wird an Günther die "Photosynthese light" kleben bleiben.

  • 11
    5
    Haju
    08.11.2020

    Man könnte auch Sonnenlicht in Körben auffangen und in die Kirchen bringen - dann wird es draußen gleich kühler! Oder die Kuh in den Propeller schieben (dann gelangt weniger Methan in die Luft!).

  • 9
    6
    1371270
    07.11.2020

    Selten was Dümmeres gelesen