Sachsens Bäcker laufen Sturm gegen Kassenbonpflicht ab 2020

Auch wenn nur ein Brötchen über die Theke geht, muss der Kunde einen Beleg bekommen. Die Bäcker sprechen von überflüssigen Müllbergen.

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18Kommentare
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  • 3
    1
    MaFe2KMA3
    25.11.2019

    Wieder einmal werden sinnlose Gesetze wie z. B auch die bürokratische DATENSCHUTZVERORDNUNG über die Köpfe der Bevölkerung von basisfremden Experten durchgepeitscht, koste was es wolle. Wie wird denn die Meinung der Bevölkerung bei solchen Gesetzen einbezogen? Scheinbar überhaupt nicht. Sonst würden nicht solche schädigende Gesetze beschlossen werden.

  • 8
    0
    Einspruch
    22.11.2019

    Ich würde eine runde Ablage , genannt Papierkorb, neben der Kasse empfehlen. Da kann man dann die zwangsweise ausgedruckten Bons gleich reinfallen lassen. Schade ums Papier und die sinnlos gefällten Bäume ist es trotzdem.

  • 8
    4
    Zeitungss
    22.11.2019

    Gibt es für Scheuers Mautdebakel auch Kassenzettel ? Wenn ja, müsste doch auch einmal jemand wach werden. Beim Brötchenverkauf sollte nun wirklich dem Staat kein Cent verloren gehen, es wird schließlich jeder Cent dringend gebraucht.

  • 9
    4
    994374
    22.11.2019

    "Zudem sei die Pflicht bewusst technologie-neutral ausgestaltet. "Es
    bleibt den Kasseninhabern unbenommen, die Belege beispielsweise auch
    per Mail oder Handy auszugeben", so eine Sprecherin."

    Welche "Irren" haben denn diese Regierung gewählt???

  • 8
    3
    Frassi
    22.11.2019

    Oh Gott, was hat das mit Nachhaltigkeit zu tun!
    Der Bäcker legt natürlich die Zusatzkosten für die neue Technik der Kasse, sowie das Papier für die Bons auf den Preis um und der Kunde ist wiedermal der Gelackmeierte, wie toll!! Wir sparen zwar jetzt die Plastetüten ein aber roden für das Papier die Bäume, welche Errungenschaft!!
    Es ist immer das gleiche, sparen hier und auf der anderen Seite mit vollen Händen ausgeben.
    Was für eine tolle Politik!!!

  • 9
    5
    Einspruch
    21.11.2019

    Kommt irgendwann auch noch ein Siegel aufs Brötchen, ob es CO 2 neutral gebacken wurde und Verpackung umweltfreundlich ist und das Mehl aus fairem Anbau stammt? Ordnung muss sein. Eine 40 seitige Dokumentation zum Brötchen, dass kann man ja wohl erwarten.

  • 6
    3
    Zeitungss
    21.11.2019

    Ganz einfach, das Finanzamt speist mit und mit einer verdünnten Suppe sind die nun einmal nicht zufrieden. Man arbeitet nicht ohne Grund an der Abschaffung des Bargeldes. Wenn sie dem Nachbarn in Zukunft ihr altes Fahrrad verkaufen wollen, wird das auch interessant und wie schon gesagt, man möchte m i t speisen.

  • 11
    4
    fnor
    21.11.2019

    Was man als Bon bekommt ist meist Thermopapier. Will ich es als Beleg für das Finanzamt, bestenfalls 10 Jahre, aufheben, dann schau ich damit in die Röhre. Meist überleben diese Zettel nicht mal die Garantiezeit von 2 Jahren. Also muss jeder Beleg kopiert werden. Thermopapier kann auch nicht über die Papiertonne entsorgt werden. Da es chemisch belastet, ist bleibt nur der Restmüll. Die Kassiererin müsste aus Arbeitsschutzgründen eigentlich Handschuhe tragen. Selbst wenn die EU ab 2020 das krebserregende Bisphenol A verbietet, wechseln die Hersteller nur auf Bisphenol S, was auch nicht wirklich besser ist.

  • 5
    10
    Hankman
    21.11.2019

    Ach, warum die ganze Aufregung? Bei einem meiner beiden Lieblingsbäcker bekomme ich schon seit Jahren immer einen Kassenzettel in die Hand - ohne dass es Pflicht war. Im Supermarkt ist es auch völlig normal, unabhängig davon, ob ich einen WE-Einkauf erledige oder nur ne Cola kaufe. Dort wird man häufig gefragt, ob man einen Bon will - und wenn man ablehnt, wird der manchmal gar nicht erst ausgedruckt. Aber das ist die Ausnahme. Ja, den Beleg per Mail zuzusenden, halte ich auch für eine komische Idee, aber aufs Handy per NFC - warum nicht? Etwa wenn man sowieso mit dem Smartphone bezahlt. Ich kann die Regelung jedenfalls grundsätzlich nachvollziehen. Es sollen halt für alle im stationären Handel dieselben Regeln gelten. Und dass der Staat die Kontrolle behalten will, dass alle ihre Steuern bezahlen, kann ich auch verstehen. Ich muss das auch tun und habe nicht mal die theoretische Möglichkeit zu tricksen.

    Und, ja, weil hier das Argument kam: Natürlich muss der Staat auch krumme Geschäfte im großen Stil wie Cum-Ex verfolgen und bekämpfen. Inzwischen läuft das ja auch - nachdem politisch Verantwortliche diese Art Steuerbetrug trotz Warnungen jahrelang ignoriert und damit letztlich Beihilfe geleistet haben. Und leider habe ich bisher von den Verantwortlichen noch kein einziges "Mea Culpa" gehört. Aber das ist wirklich eine andere Geschichte.

  • 5
    9
    hkremss
    21.11.2019

    Es geht ja nicht um den Zettel an sich, sondern darum, dass der Betrag in der Kasse auch wirklich eingegeben wird. Denn nur die kann den Beleg erzeugen. In Italien ist man sogar verpflichtet, den Beleg mitzunehmen und kann als Kunde ein Bußgeld erhalten, wenn man es nicht tut. Ich fände eine elektronische Lösung akzeptabel, bei der die Kasse den Beleg einfach aufs Handy schickt, vielleicht per NFC oder so, dann muss man auch keine Mailadresse austauschen. Und wenn doch Zettel, muss man das vielleicht mal in Relation setzen zum Einpackpapier, Papiertüten, Abdeckfolien usw. die sonst beim Bäcker auch immer über den Ladentisch gehen. Selbst das sprichwörtliche "Rosinenbrötchen auf die Hand" bekommt man doch immer in mindestens einer Papiertüte verpackt.

  • 6
    1
    MuellerF
    21.11.2019

    selbst nicht mehr ganz so moderne Registrierkassen haben normalerweise eine Funktion, bei der man bei Kassenschluß einen Bon über die gesamten Tageseinnahmen & ausgegebenes Wechselgeld ziehen kann ("Z-Bon").
    Sollte doch reichen.

  • 15
    7
    saxon1965
    21.11.2019

    @Hinterfragt: "... eine UNAUSGEGORENE..." die wieder einmal die Kompetenz unsere Staatsführung unterstreicht!

  • 24
    8
    Hinterfragt
    21.11.2019

    "... wenn die Verkäuferin erst die Mailadresse erfasst?..."

    Nun nicht nur das, denn nach DSGVO, muss dann zusätzlich jedem Kunden die Datenschutzbestimmung zu Kenntnis gegeben werden und um dessen Zustimmung zu dieser gebeten werden!
    Viel Spaß dabei ...

    Es ist mal wieder eine UNAUSGEGOREN Entscheidung ...

  • 26
    10
    saxon1965
    21.11.2019

    So wird in Zukunft der "Fisch-Mike" auf dem Markt nach erfolgreichem "Brüllen" noch fix Bongen müssen, der Eisverkäufer, der Ballonverkäufer auf dem Rummel bei dem wohl die Kasse nebst Papier seinen Gewinn verzehren wird.
    Und dann kommen alle zwei Jahre die Kontrolleure und prüfen die Kassensysteme auf Zuverlässigkeit und schon kassiert auch an dieser Gebühr der Staat (Mwst.) fleißig mit.
    Ich frage mich nur: Wohin mit all den Millionen an Mehreinnahmen? Auch ja, da gibt es doch die automatische Diätenerhöhung und die lebenslangen Bezüge ausgeschiedener Bundespräsidenten nebst Büro und Chauffeur.

  • 29
    9
    Hinterfragt
    21.11.2019

    Nun, der Vorwand des Steuerbetrugs dürfte doch weit hergeholt sein.
    Es ist schon jetzt so, wenn etwas beim Verkauf an der Kasse eingegeben wird ist es registriert, egal ob der Kunde einen Bon bekommt.
    Auch mit der neuen "Gängel"Verordnung ist es weiterhin möglich das Brot oder die Semmel ohne Eingabe in die Kasse zu "verkaufen" ...

    Meiner Meinung nach ist es einmal mehr eine Aktion des Finanzministeriums, den Geschäften die Annahme von Bargeld zu vermiesen, um somit das Bargeld abschaffen zu können, um auch wirklich jeden Cent dann üben Bankkonten kontrollieren zu können.

    Es ist erschreckend, dass man hier zuerst mal alle als potentielle Steuerbetrüger hinstellt, nur weil es da Einzelne gibt ...

  • 28
    13
    saxon1965
    21.11.2019

    Nun ja, der Überwachungsstaat lässt grüßen und wenn man die großen Ganoven (CUMEX) laufen lässt, dann muss man eben Otto Normalbürger bis auf den Zahn fühlen, damit genügend Steuern zum Verschleudern rein kommen!

  • 26
    13
    Steuerzahler
    21.11.2019

    "Es bleibt den Kasseninhabern unbenommen, die Belege beispielsweise auch per Mail oder Handy auszugeben" Das zeigt die Realitätsnähe unserer Regierung! Wie groß wird wohl die Schlange sein, wenn die Verkäuferin erst die Mailadresse erfasst? Aber die Kontrollmöglichkeiten des Staates stehen über allem, wenn man Geld eintreiben will. Sparen kommt da weit hinten, Siege Steuer und Maut!
    @laguna66: Es steht Ihnen frei, in Tschechien einzukaufen. Aber vielleicht sollten Sie sich dann auch mit dem dortigen Lohn- und Kostengefüge zufrieden geben!

  • 13
    26
    laguna66
    21.11.2019

    Wer schon mal in bei unseren Nachbarn in Tschechien beim Bäcker gekauft hat, weiß, dass er dort selbstverständlich einen Kassenbon erhält, egal was oder wie viel er kauft. Papierschlangen von Graslitz bis Prag gibt es keine. Aber dort bezahle ich für ein Bäcker-Brot 0.90 €, fast wie bei uns im Supermarkt für ein Brot aus industrieller Herstellung und sonstwoher. Wie das dort wohl alles so geht, was bei uns wieder mal die Wellen hoch schlagen läßt. Guten Appetit allen Lesern, auch bei dem bei uns üblichen "Semmmel" essen.



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