Schausteller in der Coronakrise: 18 Monate Däumchendrehen

Eigentlich sollten dieser Tage die Weihnachtsmärkte starten. Eigentlich. Vor allem die zum Nichtstun verdammten Schausteller sind tief frustriert.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

11 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 11
    8
    chichi
    24.11.2020

    Was ich nicht ganz verstehe: Weshalb sollen die Weihnachtsmärkte, Clubszenen, Kneipengässchen aus dem Zeitraum vor der Pandemie nicht wieder so werden, wie danach oder mit? Da wird immer gesagt: Die geben alle auf. Als wenn diese Leute die einzigen wären, die a) diesen Job machen könnten b) diesen Job machen wöllten. Wir leben im Kapitalismus und wenn die bisherigen es nicht machen wollen oder können, finden sich eben neue, die hierin die Chance sehen, Geld zu verdienen.

    Und dann fängt Hr Katschmann auch noch an, Branchen gegeneinander auszuspielen. In EKZ tobt das Leben (ich teile dieses Gefühl nicht, das irgendwas anderes tobt, außer vom Staat unterbeholfene Einzelhändler) und die Hilfen für die Gastro-Branche seien üppig. Na dann bitte das nächte Interview nochmal mit Gastronomen oder Einzelhändlern führen. Wie wäre es mal mit Arbeitnehmern im Mindestlohn in der Zeitarbeit in der 18-Monats-Schleife?! Nunja, die Schausteller waren schon immer ein ganz feines Völkchen unter sich.