Städtenetz: Neue Ausbaupläne bremsen Züge nach Nürnberg aus

Beim Ausbau der Strecke Dresden-Nürnberg sind nur in Sachsen die Hausaufgaben gemacht. In Bayern geht es nicht vorwärts. Nun droht neues Ungemach - mit Folgen für Reisende aus Sachsen.

3Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Zeitungss
    12.01.2019

    @radler2000: Bevor Sie Sachsen und Bayern zu einem Krieg treiben, ein kleiner Vorschlag. Fahren Sie die Strecke Marktredwitz-Nürnberg einmal ab, nach Möglichkeit im Führerstand eines Zuges. Sie werden erstaunt feststellen, warum Bayern mit der Elektrifizierung hadert und auf den Weg über Weiden in Zusammenhang mit der Elektrifizierung der Strecke Hof-Regensburg interessiert ist. Das Problem liegt dabei im Tal der Pegnitz mit dem Lichtraumprofil in den Tunneln und würde ungeheure Kosten verursachen. Aus dem selben Grund steht auch Bayreuth im Abseits.
    Die SFM wird deshalb auch weiterhin befahrbar bleiben, auch für Pendler, wenn auch nur mit Dieseltraktion. Dieselgegner haben die Möglichkeit die Neubaustrecke über Leipzig zu nehmen, welche vollständig elektrifiziert ist.

    @Einspruch: Ihr Frust auf die Bahn, welcher durchaus verständlich ist, hat mit der ausstehenden Elektrifizierung der SFM nun wirklich NICHTS zu tun. Die Grundmauern für die Probleme der Neuzeit wurden dazu am 01.01.1994 errichtet und darauf der heutige Bahnbetrieb mit seinen Annehmlichkeiten aufgebaut.

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    1
    Einspruch
    10.01.2019

    Seit ich heute Gelegenheit hatte, das Treiben auf dem Hauptbahnhof zu beobachten um Verwandte abzuholen, deren Zug ausfiel, was man aber sicher nicht aufs Wetter schieben kann, da ich heute selbst in den Gegenden unterwegs war, wo der Zug hätte fahren können.
    Man hat den Eindruck, das Kinder Bahn spielen oder Dilettanten am Werk sind. Das einzige was man zu hören bekommt, sind Verspätungsdurchsagen oder Ausfälle. Noch nichtmal die Verspätung eines Vorortzuges wurde korrekt angezeigt, der fährt offenbar, wann er will. Aus fünf Minuten werden eben 15. oder ein Zug fällt gleich mal aus. Keiner weiß, wie er dann weiter kommt. Der nach einer sinnlosen Umleitung durch halb Sachsen angekommene Zug, auf den ich wartete, wurde gar nicht angezeigt und erst angesagt, als man ihn einfahren sah. Die elektronische Auskunft am Automaten ist ein Graus, kann man weglassen. Sinnlose Infos und Menüs. Das ist unzumutbar. Da kann man die Schienen auch abbauen und einschmelzen um was vernünftiges draus zu bauen.

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    2
    radler2000
    10.01.2019

    Was soll man da noch sagen und hoffen. Die Sachsen wollen die Strecke und die Bayern nicht,ganz einfach. Sachsen kann sich nach 23 Jahren immer noch nicht durchsetzen,aber leider benutzen diese Strecke viele Pendler nach Franken oder Bayern. Die Arbeiter aus dem Osten benötigen die Länder, aber die Kosten sollen wahrscheinlich nur die Sachsen zahlen. Typisch Franken-Bayern



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