Start-ups bekommen Rekordsumme

Finanzierungen steigen um 13 Prozent zum Vorjahr

Frankfurt (Main)/Chemnitz.

Deutsche Start-ups haben im ersten Halbjahr eine Rekordsumme von Investoren eingeworben. Die Wachstumsfirmen sammelten 2,8 Milliarden Euro ein - 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und so viel wie nie zuvor in einer ersten Jahreshälfte. Das geht aus einer Studie der Beratungsgesellschaft EY hervor. Die Anzahl der Finanzierungsrunden für die Start-ups kletterte ferner um fast ein Fünftel (19 Prozent), sodass deutlich mehr Jungunternehmer frisches Geld erhielten. "Der Boom geht unvermindert weiter", sagte Hubert Barth, Vorsitzender der EY-Geschäftsführung in Deutschland. Von Januar bis Juni habe es sieben Finanzierungsrunden mit mehr als 100 Millionen Euro gegeben. Am meisten sammelten junge Finanzfirmen ein mit 704 Millionen Euro - 78 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Firmen mit Fokus auf Mobilität kamen vor Software-Start-ups auf Platz zwei und verfünffachten die Gelder auf 659 Millionen Euro.

Erst zu Wochenbeginn hatte der milliardenschwere amerikanische Finanzinvestor Insight Venture Partners angekündigt, einen zweistelligen Millionenbetrag in das Chemnitzer Technologie-Unternehmen Staffbase zu investieren. Die Finanzierungsrunde für das App-Entwicklungsunternehmen ergab insgesamt eine Summe von rund 20 Millionen Euro. Bei den einzelnen Finanzierungen lag das Reise-Start-up Get-Your-Guide, das Touristen Ausflüge verkauft, vorne (428 Millionen Euro). dpa/fp

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