Stimmung in der ostdeutschen Wirtschaft trübt sich ein

Dresden (dpa/sn) - Zu Beginn des Jahres hat die bisher gute Stimmung in der ostdeutschen Wirtschaft einen spürbaren Dämpfer erlitten. Zwar liefen die Geschäfte besser als im noch im Dezember, allerdings hätten sich die Geschäftserwartungen für das erste Halbjahr 2017 merklich eingetrübt, teilte die Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts am Montag mit. Das wirkt sich auch auf den Geschäftsklimaindex aus, der im Januar leicht nachgab.

Die ostdeutschen Industrieunternehmen blicken daher etwas weniger optimistisch auf die kommenden sechs Monate als noch im Dezember. Dennoch erwarteten sie aber positive Impulse aus dem Auslandsgeschäft sowie steigende Verkaufspreise. Die Auftragsbücher seien trotz allem weiterhin gut gefüllt, hieß es. Groß- und Einzelhandel gaben sich im Januar verhaltener, sowohl was die laufenden als auch die anstehenden Geschäfte betrifft.

Dagegen hält im Bauhauptgewerbe die gute Stimmung an - das Geschäftsklima setze seine «Rekordjagd» fort, so das Ifo-Institut. Bauunternehmer in Ostdeutschland gaben sich mit ihren laufenden Geschäften im Januar erneut zufriedener - und sie erwarten eine weitere Verbessrung im nächsten halben Jahr.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...