Trend geht zu genossenschaftlichem Ernten

Leipzig (dpa/sn) - Immer mehr Menschen beziehen ihre Lebensmittel von sogenannten Solidarischen Landwirtschaften. 2011 zählte das Netzwerk bundesweit zwölf Betriebe, sagte Stephanie Wild vom Netzwerk. Im Mai dieses Jahres seien es 244 gewesen - 18 davon in Sachsen. Sogenannte Solidarische Landwirtschaften sichern die Landwirte ab: Die Verbraucher zahlen den Produzenten über mindestens ein Jahr einen fixen Beitrag, egal wie üppig die Ernte ausfällt. Dadurch treffen sie Ernteausfälle oder Preisschwankungen weniger hart.

Der Sächsische Bauernverband schätzt die Arbeit der anders organisierten Höfe im Freistaat. «Die Solidarische Landwirtschaft ist eine sinnvolle Ergänzung in der Lebensmittelproduktion», sagt Hauptgeschäftsführer Manfred Uhlemann. Eine Konkurrenz zu den herkömmlichen Betrieben stelle das Konzept in der Regel nicht dar. Solidarische Landwirtschaften belieferten einen anderen Kundenkreis.

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