Verband stellt Tillichs Eignung für Kohlekommission in Frage

Chemnitz (dpa/sn) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Eignung des früheren sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) in der Kohlekommission bezweifelt. Tillich sei ein «Kohle-Fan» und habe die Energiewende und die Suche nach Alternativen als «Kampf gegen Windmühlen» betrachtet, erklärte die Umweltorganisation am Mittwoch in Chemnitz. «Im Sinne des Umwelt- und Naturschutzes ist Stanislaw Tillich bisher vor allem als Verhinderer in Erscheinung getreten», sagte BUND-Chef Felix Ekardt.

Der BUND hätte sich mehr progressive Kräfte in der Kommission gewünscht und nicht Menschen, «die in der Vergangenheit hängen geblieben sind», so Ekardt. Braunkohle als Lieferant für Strom sei längst überholt. Ihre Nutzung gleiche einem ökologischen Rundumschlag. Als klimaschädlichster Energieträger löse sie dauerhaft massive ökonomische und ökologische Kosten aus.

Für den 28. Juli hat der BUND gemeinsam mit anderen Verbänden in Leipzig zu einer Demonstration aufgerufen. Motto. «Klima retten! Kohle stoppen!»

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1Kommentare
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  • 3
    0
    cn3boj00
    19.07.2018

    Tillich war der unfähigste Politiker, den Deutschland in den letzten 25 Jahren hervorgebracht hat. Mit ihm kann diese Kommission zu keinen vernünftigen Ergebnissen kommen. Wahrscheinlich wurde er deswegen auch ausgewählt.



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