VW-Chef Müller:"Der moderne Diesel ist effizient und sauber"

Volkswagen-Konzernchef Matthias Müller über die Probleme mit dem Selbstzünder, die Elektromobilität in Deutschland und über Zwickau als Leitwerk für Elektroautos

5Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Zeitungss
    11.03.2018

    @tbaukhage: Danke für den Beitrag. Das Hybridprinzip von Toyota kenne ich nicht persönlich. Die Technik ist zumindest einleuchtend, BMW kenne ich. Fazit, sündhaft teuer, viel Spielerei und das Konzept ist vergleichsweise ganz einfach "Mittelalter" . Man verbrennt damit eigentlich nur seine Kohle und nicht einmal wenig. Wer technisch etwas auf der Höhe der Zeit ist und für sein Geld noch richtig arbeiten muß, fährt mit Sicherheit keinen BMW-Hybrid. Der verbaute Benziner strampelt sich tot (mit entsprechenden Verbrauch) bei dem Gewicht und das muß er größtenteils tun, die Fahrt mit reinem E-Antrieb ist nicht erwähnenswert. Über die Hilsbetriebeleistung für Beheizung und Kühlung nur allein für den Akku um diesen am Leben zu erhalten, spricht man auch nicht.
    Ich konnte Erfahrungen mit diesem Fahrzeug sammeln, nein danke.

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    tbaukhage
    11.03.2018

    @Zeitungss: Prinzipiell gebe ich Dir recht, was den PHEV-Hybrid (zB. i8, Outlander, Panamera, GTE, e-tron, ...) betrifft - mal abgesehen von der geradezu lächerlichen rein elektrischen Reichweite, man schleppt immer einen toten Elefanten mit sich rum. Allerdings verfolgt Toyota ja ein anderes Hybridprinzip. Bei Toyota ist der E-Motor lediglich als Unterstützung für den V-Antrieb gedacht. Er bekommt seine Energie aus einer kleinen Batterie, die wiederum die als Strom gespeicherte Bremsenergie aufnimmt, die bei anderen Autos als sinnlose Wärme an die Umgebung abgegeben wird. Ein Steckdosenladen wie beim PHEV ist nicht vorgesehen. E-Maschine, Akku und Steuerelektronik dürften dementsprechend klein ausfallen und an der Gesamtmasse des Autos wohl einen eher unbedeutenden Anteil ausmachen. Jedenfalls nicht vergleichbar mit den E-Baugruppen der o.g. PHEV-Hybrid-Antriebe.

    Die Zukunft der Brennstoffzelle sehe ich dagegen anders...

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    Zeitungss
    11.03.2018

    @@cn3b...: Der Benziner ist mit der Hinrichtung nach dem Diesel dran, da können wir schon einmal wetten. Wer ständig eine tote Antriebsanlage wie beim Hybrid mit durch die Kante schleppt, soll das tun wenn es ihm glücklich macht. Ich lade mir den Kofferraum auch nicht mit Pflastersteinen voll. Beim Hybrid ist die gerde nicht gebrauchte Anlage der Pflasterstein. Der BMW Hybrid ist das beste Beispiel dafür. Die Reichweite im reien E-Betrieb ist "umwerfend", die Hauplast trägt der Benziner, ich weiß von was ich rede. Ich habe immer noch Hoffnung, dass die Brennstoffzelle das Rennen macht. Es ist zwar eine deutsche Entwickung nur ist man dabei eingeschlafen und in Fernost hat man sich den Wecker gestellt und auch gehört.
    Mal sehen , wie es ausgeht.

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    cn3boj00
    11.03.2018

    Ah ja, einfach ein paar salbungsvolle Worte, und der Beifall ist uns sicher. kein Wunder, dass in Deutschland Betrüger nicht zur Verantwortung gezogen werden, auf dass die Milliarden weiter sprudeln.
    "Der moderne Diesel ist ein hervorragender Antrieb. Effizient und sauber. Und er ist wesentlich dafür, dass wir die gesetzten Klimaziele erreichen können" - mir dreht sich der Magen um bei so viel Volksverdummung.
    Was die Fakten betrifft, auf die sich Müller so gern beruft: vergleicht man einen Golf VII 1,6 Euro6 - Diesel, dieses saubere Auto, mit einem Auris Hybrid 1,8, stellt man erstaunt fest: der Hybrid emittiert 80g CO2, der Wunderdiesel 105. Bei den Stickoxiden sind es 27 mg beim Hybrid, 49 mg (also fast das Doppelte beim Wunderdiesel. Und im Realbetrieb hält der Hybrid etwa die Prüfstandswerte ein, beim Wunderdiesel steigt dagegen die NOx Emission auf 200 mg.
    Effizient? Die Abgasreinigung ist so kompliziert und aufwändig, dass eine Nachrüstung "nicht sinnvoll" ist. Aha? Da sollte man drüber nachdenken!
    Und Klimaziele? Welche denn? die für das Jahr 2025 oder 2050? Das ist doch die größte Verar...ung, die sich je Politiker und ihre Lobbyisten ausgedacht haben.
    Der CO2-Ausstoß hängt vom Verbrauch ab. Jenseits der 120 km/h steigt der Verbrauch linear an. Hat mal jemand ausgerechnet, wieviel CO2 allein ein Tempolimit einsparen würde? Der Diesel jedenfalls ist es garantiert nicht, der uns beim Klima hilft. Das ist, um mit den Worten Müllers zu sprechen, einfach nur "Stimmungsmache".

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    JochenV
    10.03.2018

    Authentische Antworten auf die Clichés des politischen Mainstreams : Danke Matthias Müller !



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