Waggonbau Niesky: IG Metall will Gespräche führen

Niesky (dpa/sn) - Die IG Metall will mit einem potenziellen Investor aus Tschechien für den insolventen Waggonbau Niesky (Landkreis Görlitz) Gespräche führen, um Lohneinschnitte abzuwenden. Diesen Auftrag bekam die Gewerkschaft am Mittwoch von ihren Mitgliedern bei dem Unternehmen. Nach Angaben des Ersten Bevollmächtigten der IG Metall Ostsachsen, Jan Otto, soll der Insolvenzverwalter nach dem Willen des Interessenten aus dem Nachbarland erheblich ins Tarifgefüge eingreifen. Mit der IG Metall seien aber Leistungsentgelte nicht verhandelbar. Über Urlaubs- und Weihnachtsgeld könnte man mit einer umfangreichen Beschäftigungssicherung reden. Vom Insolvenzverwalter gab es hierzu auf Anfrage zunächst keine Reaktion.

Der Schienenfahrzeugbauer aus dem Landkreis Görlitz mit 330 Beschäftigen hatte Ende 2017 Insolvenz beantragt. Während des Insolvenzverfahrens lief die Produktion weiter. Auch ein chinesisches Unternehmen ist an dem insolventen Waggonbau interessiert.

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