Weinbauern zufrieden mit Ernte: vergangenes Jahr noch besser

Cottbus (dpa) - Die Weinbauern in der Lausitz haben eine überwiegend positive Bilanz der Erntebilanz gezogen. «Wir sind sehr zufrieden mit der Qualität des Weins, alles vollreife Trauben», sagte Winzerin Cornelia Wobar aus Großräschen (Oberspreewald-Lausitz). Die vielen Sonnenstunden in der Region seien optimal gewesen. Allerdings seien bei Frösten im April auch zahlreiche Reben erfroren. Wobar baut auf 1,5 Hektar Wein an. Genaue Ertragszahlen konnte sie zunächst nicht nennen.

20 000 Rebstöcke betreibt Hubert Machbach auf seinem Weinberg «Wolfshügel» in Jerischke(Spree-Neiße). In diesem Jahr erntete er 18 000 Kilo Wein. 2018 sei mit 21 000 Kilo ein noch besseres Jahr gewesen.

Auch Hobby-Winzerin Claudia Körner ist sehr zufrieden. Sie betreibt auf der Raunoer Hochebene nahe Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) einen kleinen Weinberg. Auf einer Fläche von 400 Quadratmetern konnte sie mit einer selbstgebauten Bewässerungsanlage in diesem Jahr ihren Ertrag um 35 Prozent steigern. 330 Kilo Wein hat sie geerntet. Im vergangenen Jahr waren es noch 120 Kilogramm.

Für Weinbauer Jürgen Rietze aus Luckau (Dahme-Spreewald) war das vergangene Jahr nicht zu toppen. Er erntete auf 0,7 Hektar etwa 5000 Kilo Wein. In diesem Jahr machten ihm die Fröste im April und Waschbären zu schaffen. Er erzielte einen Ertrag von 1500 Kilo Weintrauben.

In Brandenburg wird nach Angaben des Agrarministeriums seit etwa drei Jahrzehnten wieder Wein angebaut. Auf etwa 40 Hektar entstehen bevorzugt Weine, die über Direktvermarktung bei Familienfesten, bei öffentlichen Anlässen oder auch als Souvenir verkauft werden. Zudem wird ein Teil wird über spezialisierte Weinhändler verkauft.

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