Wie die Sonne die Heizkosten drückt

Eine Chemnitzer Firma setzt voll auf Solarthermie - dadurch lässt sich ein Großteil der Heizkosten einsparen. Dennoch fallen diese Projekte durchs Förderraster. Ein Minister fordert jetzt ein Umdenken.

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88 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    Zeitungss
    13.07.2020

    @Lexi: Lassen wir es. Der Reaktor wird es sein, ist mir bisher leider noch nicht eingefallen. Besagte Anlage arbeitet unabhängig von jeder Witterung, wird mit Heizöl betrieben und versorgt bei Bedarf das ganze Haus. Mein Füllschachtkessel arbeitet seit 12 Jahren wartungs-, nein reparaturfrei. Kesselreparaturen haben Sie ins Spiel gebracht, hatte ich gelesen. Demnach fällt dieser wohl alle 2 Jahre auseinander? Wäre noch der Betrieb ihrer Anlage bei Stromausfall zu erklären, auf Schwerkraft arbeiten die hiesigen Anlagen bekanntlich nicht. Auch wenn es solche Anlagen gibt, scheitert der Einbau meist aus baulichen Gründen.
    Und noch einmal, jeder hat ein anderes Hobby und zwar entsprechend seiner Möglichkeiten, was für alle Bereiche zutrifft. Über die Zweckmäßigkeit darf auch jeder selbst entscheiden.

  • 1
    3
    Lexisdark
    13.07.2020

    @Zeit Lesen können Sie offenbar nicht. Wo hab ich geschrieben, dass mein Kessel dauernd instand gehalten werden muss? Dass aber über einen Zeitraum von 1-2 Jahrzehnten vielleicht mal ein Schamottstein oder eine feuerfeste Abdichtung getauscht werden muss und auch ohne Techniker Kosten für Ersatzmaterial anfällt, sollte klar sein.
    Außer einmal im Jahr die Kollektoren reinigen muss ich nichts machen, Defekte hatte ich bisher keine. Womit erzeugen Sie denn Strom, Sonne, Wasser, Wind? Oder nen kleinen Reaktor? Da kann nie was kaputt gehen oder Leistung verlieren? Handelt es sich um ein Perpetuum mobile?

  • 1
    2
    Zeitungss
    13.07.2020

    @Lexi: Was haben Sie nur für einen Kessel, wo das Instandhaltungspersonal gleich daneben nächtigen muss? Ja, Holz ist auch genug vorhanden und es wird immer mehr. Wenn ihnen der Frostschutz einmal weglaufen sollte und diesen ersetzen müssen, die Umwälzpumpe oder deren Steuerung ersetzen müssen, könnten Sie dafür viel viel Erdgas verfeuern. Bei Stromausfall sieht es ebenfalls schlecht aus, was mich nun wieder kalt lässt, ich halte lange durch ohne jede Einschränkung im Haus. Es hat halt jeder ein anderes Hobby, mit mehr oder weniger großen Nutzen.

  • 1
    2
    Lexisdark
    13.07.2020

    @Zeit... Sie reden von Kosten und Effizienz, was fällt da wohl bei einem Festbrennstoffkessel alles an? Da muss ehrlicherweise alles an Besuchen des Schornsteinfegers mit drin sein, alles andere machen Sie offenbar selbst. Dazu muss auch das Beschaffen des Heizmaterials berechnet werden, mindestens Benzin für die Kettensäge, die Säge eigentlich auch. Das Holz bekommen Sie anscheinend auch gratis. Zwangsläufig fallen irgendwann auch beim Kessel Reparaturen oder Ersatzteile an. Insofern und mit der Zeit und Arbeit, ist Solarthermie bequemer und mindestens ebenbürtig.

    PS:Ich habe auch einen Festbrennstoffkessel.

  • 1
    1
    Zeitungss
    12.07.2020

    @Lexi: 3. Versuch ihnen eine Antwort zu geben und deshalb nur in Kurzform
    1. Ich besitze ein Haus incl. Grundstück
    2. Ich kann es bei Bedarf autark versorgen (Wasser / Strom / Festbrennstoffkessel)
    3. Dank solider Ausbildung entstanden die nötigen Anlagen im Eigenbau
    4. Reparaturkosten entstehen nur für Ersatzteile
    5. Es wurden keine Sollbruchstellen verbaut.
    6. So sieht die Schlussrechnung zwangsläufig g a n z anders aus.

  • 1
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    Lexisdark
    11.07.2020

    @Zeit... Keine Anlage kommt ohne Unterhalt aus. Bei Gas und Öl sollte man regelmäßig die Brennerdüse prüfen lassen, Ausgleichsbehälter ebenso. Es geht auch nicht immer darum, Profit daraus zu schlagen und für umsonst zu heizen. Sondern um Reduzierung von Abgasen, CO2, fossilen Brennstoffen. Meine Anlage brauchte in jetzt fast 10 Jahren dreimal Wartung, wo hauptsächlich Bauteile und Frostschutz geprüft wurden. Verbrauch der extra Pumpe ist auch nichts, was den Stromzähler rennen lässt. Frage mich, womit heizen Sie? Und haben Sie ein Haus oder sind nur Mieter?

  • 5
    3
    Zeitungss
    11.07.2020

    @Lexi: Im Prinzip ja. Investition und laufende Unterhaltskosten zeigen ein anderes Bild. Es wäre die erste Anlage, welche über Jahre hinweg ohne jeden Unterhalt auskommt, welcher das Produkt verteuert, möglicherweise sogar wesentlich. Was lange hält, bringt kein Geld, was in der Marktwirtschaft nun einmal Grundsatz ist und für fast alle Produkte zutrifft ( Sollbruchstellen). Machen Sie in 10 Jahren einmal Kassensturz, gelegentlich kommt dann Ernüchterung auf. Es sollte jetzt niemand denken, ich wäre ein Gegner solcher Anlagen, man sollte es nur gesamtwirtschaftlich für den Betreiber sehen, was in den Farbprospekten nicht dargestellt wird. Die Zeiten, wo ein Gerät 20 Jahre und länger ohne Reparatur hielt, gehört nun einmal der Vergangenheit an, dürfte nicht neu sein.

  • 5
    2
    Lexisdark
    10.07.2020

    Die Aussagen von Herrn Hintzen kann ich so bestätigen. Meine Solaranlage sorgt im Sommer für keine Gaskosten, nur bei mehreren schlechten Tagen mit Bewölkung und kühlen Temperaturen werfe ich mal den Holzkessel an. Und ich habe noch etwas Verschattung, bei manchen Häusern frag ich mich, warum da nichts drauf ist. Müsste bei Neubauten und umfassenden Sanierungen mehr zur Pflicht werden. Wärmepumpen sehe ich da kritisch, solange der Strom dafür nicht selbst umweltfreundlicher produziert wird. Da ist die Effizienz von Erzeugung bis Verbrauch von Warmwasser nicht mehr zu rechtfertigen. Auch öffentliche Gebäude sollten besser geplant werden, ob sich dort Fassaden und Dach nicht entsprechend Solarenergie und -wärme besser nutzen lassen.