Xquisit-Modehaus zieht sich aus Chemnitzer Zentrum zurück

Nach zwei Jahren gibt der Eigentümer auf und schließt die Filiale. Nur eine Verkaufsabteilung soll auf kleiner Fläche bleiben.

3Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    VaterinSorge
    24.01.2019

    Ja Mike, ich wollte es nicht schon wieder schreiben, weil es wahrscheinlich keine wirkliche Lösung gibt. Mir ist es auch aufgefallen, dass das Einkaufsmanagement oft sehr weit hinter den Trends zurück hinkt, auch die Auswahl an Größe, Farben oder Ausstattung sehr begrenzt sind, in anderen Standorten der gleichen Ketten oft eher gelungene Einkäufe möglich sind. Und... "ist der Ruf mal ruiniert...." Daher sollten sich die Einkäufer mehr um die Kundenwünsche bemühen und es irgendwie hinbekommen, dass man mal wenigstens ein gelungenes Einkaufserlebnis hat, um gern wieder zu kommen. So wird es sicherlich einigen Leuten gehen, die es einfach mal versuchen wollen.

  • 4
    0
    Mike1969
    23.01.2019

    Also ich war auch schon mehrfach in dem Geschäft. Kaufen konnte ich bis auf Schuhe leider nichts. Und ich gebe auch Geld für gute Kleidung aus. Schade. Aber das Angebot passte nicht zu meinen Vorstellungen. Das ist im übrigen auch im Peek & Cloppenburg so. Wenn ich in Augsburg im Peek & Cloppenburg war, kam ich immer mit Sachen die ich kaufte raus. In Chemnitz gelingt mir dies nicht. Woran dies wohl nur liegen mag?

  • 3
    1
    VaterinSorge
    23.01.2019

    Ja, es sind die zahlreichen Gründe, die es Chemnitz nicht unbedingt leicht machen so attraktiv zu werden, dass man gern in die Innenstadt fährt, um sein Geld in gute Ware zu investieren. Die geringe Kaufkraft und fehlende Kaufbereitschaft der Chemnitzer zwingt die die Innenstadthändler besonders, zusammenzustehen und mit besonderen Aktionen Publikum von außerhalb hereinzulocken. Allerdings müssen schon mal die Barrieren Chemnitzcenter und Sachsenallee überwunden werden, die auf Grund ihrer Kundenfreundlichkeit sehr beliebt sind. Das fängt beim Parken an und endet in der Bandbreite der Produkte, sodass man eigentlich alles Notwendige schon dort erwerben kann. Will man aber mehr oder andere, vielleicht auch bessere Marken, dann kommt man nicht unbedingt auf die Chemnitzer Innenstadtläden, wenn man sie nicht kennt oder sie nicht außergewöhnlich beworben werden. Hilfreich wäre sicherlich eine gemeinsame Webseite, damit man sich als potentieller Kunde das Sortiment und die Verfügbarkeit anschauen kann und sich dann auf den Weg macht. Vielleicht überwindet man auch das Parkplatz- und Knöllchenproblem, gibt mehr hinweisende Botschaften für Auswärtige oder bietet mal wieder Parkhausgutscheine an, um sogenannte weiche Kaufreize zu schaffen. Chemnitzer Verkäufer und Verkäuferinnen sind meist sehr, sehr freundlich aber auch sehr zurückhaltend wenn es darum geht, Kunden die Wünsche erfüllen zu helfen. Zu schnell kommen Antworten wie: " Da kann ich Ihnen auch nicht helfen, da kenne ich mich nicht aus, oder das haben wir nicht". Wenn sich die Geschäfte besser kennen würden, mehr ergänzend als konkurrierend agieren, wäre es für suchende Kunden sicherlich interessanter. Hat man allerdings eine oder mehrere gute Erfahrungen gemacht, kommt man gerne wieder und kauft weniger im Onlinehandel oder in weiter Ferne. Das ist das Einmaleins des Verkaufs, das uns IKEA schon seit 25 Jahren erfolgreich vormacht. Informiere Dich über Trends, Vorlieben und Geschmäcker Deiner Region, bewerbe diese und animiere die Kunden zum Kauf eines Teiles, was überzeugen konnte. Dann kommen sie wieder und wieder.



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...