Zugausstatter SBF: Spezialleuchten auf Wachstumskurs

Leipzig (dpa/sn) - Die Mobilitätswende spielt dem Zugausstatter SBF Spezialleuchten in Leipzig in die Hände. In den kommenden fünf Jahren seien «deutliche Investitionen» geplant, sagte Geschäftsführer Rudolf Witt bei einer Unternehmensbesichtigung von Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) am Mittwoch. Innerhalb von zwei Jahren sollen zudem Produktionsstandorte in Großbritannien und den USA entstehen. Neben China wachse der Markt im Personenschienenverkehr dort am deutlichsten. «Wir müssen allerdings abwarten, wie sich der Brexit entwickelt», sagte Witt.

Das Unternehmen, das 1862 in Wurzen entstand und seit 2012 seinen Hauptsitz in Leipzig hat, stellt Deckensysteme, Außen- und Signalleuchten sowie Gepäckablagen und Haltestangen für Personenzüge weltweit her. Zu den Kunden gehören etwa Bombardier, Siemens, Stadler oder die Deutsche Bahn. Jeder Abnehmer habe genaue Vorstellungen, erklärte Geschäftsführer Robert Stöcklinger.

«Ich bin stolz, dass Sie aus Sachsen heraus die ganze Welt beliefern», sagte Oberbürgermeister Jung bei der Besichtigung des Unternehmens. Etwa 125 Mitarbeiter arbeiten derzeit bei SBF Spezialleuchten. In den kommenden Jahren soll der Personalstamm aufgestockt werden, so Witt. Neben der Nähe zu den Kunden komme dem Standort Leipzig demnach auch zugute, dass es noch ausreichend Fachkräfte gebe.

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