Zwickau will zur Mobilität forschen

Hochschule stellt Kompetenzzentrum für Digitalisierung vor

Zwickau.

Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat sich aufgeschlossen gegenüber einem neuen Forschungsprojekt gezeigt, das im Rahmen eines Besuchs an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt worden ist. Demnach will die WHZ ein Kompetenzzentrum für Elektrizität, Mobilität und Digitalisierung namens "All Electric Society" errichten. Geplant ist der Bau eines völlig neuen Forschungskomplexes im Zwickauer Stadtteil Eckersbach, in dem vor Jahren leerstehende Wohnblöcke abgerissen wurden. Nach Angaben von WHZ-Professor Tobias Teich soll dort neben dem Forschungsgebäude unter anderem eine Teststrecke für autonomes Fahren gebaut werden.

Die Kosten beziffert die Hochschule auf 75 Millionen Euro. In Zwickau wäre es bereits das zweite Kompetenzzentrum unter Regie der WHZ. Das erste Forschungszentrum befindet sich seit 2017 in einer für 3 Millionen Euro umgebauten Zwickauer Schwimmhalle und befasst sich mit modernem Wohnen.

Kretschmer sagte, er begrüße das Vorhaben, vor allem, da stets unterstützenswert sei, hochkarätige Forschung auch außerhalb der Großstädte zu entwickeln. "Ich kann mir das hier sehr gut vorstellen", sagte er. Das stärke den Stellenwert des ländlichen Raums und Zwickaus als viertgrößter Stadt in Sachsen. Zur Finanzierung empfahl der Ministerpräsident, sich um Bundesmittel für den Bau von Forschungsgebäuden zu bemühen.

Bewertung des Artikels: Ø 5 Sterne bei 1 Bewertung
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...