Neue Technik für Adorfer Sportschützen

Schussübungen auf einen "laufenden Keiler" werden jetzt einfacher. Geld dafür kommt von Sachsenforst, weil auch Jäger hier üben.

Adorf.

Die vereinseigene Schützenhalle der Adorfer Sportschützen zählt schon seit Jahren zu einer der größten und modernsten Schießsportanlagen in der Region. Mit der Umrüstung einer seit 2002 genutzten Keileranlage ist die Schützenhalle auf der Arnsgrüner Höhe jetzt um eine weitere Attraktion reicher.

"Wir haben in diesem Jahr einen Förderantrag zur Umrüstung der Anlage auf eine elektrische Trefferanzeige beim Staatsbetrieb Sachsenforst in Pirna gestellt", berichtet Vereinsvorsitzender Jens Eckert. Sachsenforst bezuschuss die Anlage, weil sie auch von Jagdschulen zu Trainings- und Prüfungszwecken genutzt wird.

"Die elektronische Umstellung beruht auf einem Schweizer System und kostet rund 11.000 Euro. Den größten Teil der Summe konnten wir so vom Staatsforst als Zuschuss erhalten", erklärt er. "Am 4. Juni wurde die Anlage umgerüstet und konnte in Betrieb genommen werden. Die neue elektronische Anlage hat große Vorteile. Sie macht die Treffer aus der Entfernung von 50 Metern auf den "laufenden Keiler" gleich auf einem Bildschirm sichtbar: Sie können also sofort kontrolliert und ausgedruckt werden", hebt Jens Eckert hervor.

Das Schießen auf der Anlage ist bis zum Großkaliber Langwaffen möglich. "Mit der Umrüstung der Anlage haben wir einen zusätzlichen Anziehungspunkt für unsere Schützenhalle erhalten", freut sich Eckert. So können die rund 90 Mitglieder des 1. Adorfer Schützenvereins bereits auf viele ihrer modernen Schießanlagen stolz sein, die in den vergangenen Jahren mit eigenem Engagement geschaffen wurden. Einen besonderen Grund zum Feiern gibt es für die Adorfer in diesem Jahr sowieso: Die Mitglieder feiern am 24. Oktober die 30-jährige Wiedergründung des Vereins.

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