Neues Elektroauto aus Zwickau schnurrt über den Sachsenring

Die Zwickauer Firma FES hat für Testzwecke einen Sportwagen auf elektrischen Antrieb umgerüstet

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9Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    springfall
    13.06.2013

    @sarcastic: 'doch überzeugen tun sie mich ebenso wie'
    ergänze bitte lesend ein 'wenig'

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    springfall
    13.06.2013

    @sarcastic: ich kann mich zwar ihren argumenten nicht ganz verschließen, doch überzeugen tun sie mich ebenso wie vermeintlich seriöse studien ganz unterschiedlicher colör *g* schon klar, dass bei relativ jungen und meiner meinung nach nicht ausgereiften technologien keine langzeiterfahrungen vorhanden sein können. auch klar, dass jeder vertreter einer bestimmten energieerzeugungs- oder antriebstechnologie bestimmte anteile bei seinen berechnungen ausblendet und das ergebnis immer noch schönt.
    für mich meine ich das einem öpnv bspw., der sich hinsichtlich warte- und umsteigezeiten besser, nicht mal optimiert, aufstellt oder auch individuelleren konzepten, wie car-sharing, mehr bedeutung beigemessen werden muss. sicher sind das keine alleinheilmittel, aber nicht zu unterschätzen. es geht um ein gesamtkonzept und nicht um ein paar steuerzahler die mit einem hummer oder dem e-mobile unterwegs sein wollen.
    ich weiß zwar nicht wie und wo der so hochgelobte herr pisper lebt und woher er seine weisheiten hat, aber ich glaube nicht, auch wenn sie ihn nur frei zitierten, dass er sich immer wieder die mühe macht, in jeden haufen zu treten. dazu ist die menschliche natur einfach zu faul, wenn ich an all den gesamtaufwand denke, die derartige aktion bei der vor- und nachbereitung mit sich bringen. ich weiß aus erfahrung, dass sich das nicht lohnt in den haufen zu treten, lauf drum rum und feix mir eins, wenn ein anderer rein latscht. versuch-irrtum. ein prinzip, das auch auf größere dimensionen übertragbar. ok, das feixen verkneif ich mir dann auch gelegentlich.

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    gelöschter Nutzer
    13.06.2013

    @springfall: Diese Energie- und Umweltbilanz wird nicht sonderlich schlechter sein, als die der Ölförderung, des Transports und der Beseitigung der Schäden durch Ölförderung und -Transport.
    Vom Fracking oder der Gewinnung aus Ölsand sprechen wir lieber garnicht erst.

    Mir ist klar, dass der Deutsche nicht gern neue Wege geht und (frei nach Volker Pispers) lieber jeden Tag in Hundehaufen reintritt, anstatt nur einmal eine neue Route zu gehen.

    Die Elektromobilität ist nicht das Allheilmittel - aber an der über 100 Jahre alten Technik von überdimensionierten Hubkolbenmotoren festzuhalten ist irgendwie auch recht sinnfrei.
    Damit schießt sich die europäische, allen voran die deutsche Automobilindustrie mit ihren schweren, großmotorigen Fahrzeugen ins Abseits.

    Und zum Thema Steuern und wer diese kostenmäßig trägt:
    Es kann doch jeder heutzutage schon ein Auto fahren welches im Jahr nicht nennenswert an Steuern kostet - z.B. kostet ein 1,8l-Hybrid-Auto mit 136 PS nur 36,- Euro Steuern p.a.
    Noch günstiger kommt man mit einem herkömmlichen Fahrzeugmotor von weniger als 1l-Hubraum und 70 PS für den kleinen Geldbeutel - da bezahlt man 20 Euro p.a. - aber will das der gemeine Deutsche?

    Momentan scheint er dazu nicht bereit, wie ließe sich sonst der Nachbar/Kollege/Kumpel beindrucken?
    Da bezahlt man lieber viele Steuern und fragt sich, wer dann die Elektroautos steuerlich "subventioniert".

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    springfall
    13.06.2013

    @sarcastic: ich stelle mir grad die energie- und umweltbilanz von zu 98% recyclebarem material vor, dass bereits schon mal aufgearbeitet wurde. und ich frage mich auch, wer ''10 Jahre steuerfrei, ..., bei entsprechenden Voraussetzungen keine Stromkosten'' kostenmäßig trägt. ich komme zu keiner antwort, weiß sie der wind?

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    gelöschter Nutzer
    13.06.2013

    Das hier vorgestellte Projekt ist wirklich nur ein Technologieträger - Audi hat seinen R8 E-Tron bereits eingestellt.

    Betrachtet man allerdings die schon erhältlichen E-Modelle, so sind diese für ca. 80% der deutschen Autofahrer geeignet, da die meisten ihre tägliche Fahrstrecke von 50 Kilometern nicht überschreiten (der größte Teil fährt weniger als 20 Kilometer täglich).

    Praxistauglich sind diese allemal, da diese gleichgroße Kofferraumvolunia haben, wie vergleichbare Verbrennerfahrzeuge und auch nicht das Gewicht des im Artikel aufgeführten Fahrzeugs haben.

    Für 1-2 Mal Urlaub im Jahr gibt es kostengünstigere Alternativen, als ein eigenes Verbrennerauto.

    Die Japaner und Franzosen machen den deutschen Herstellern vor, wie Elektromobilität gemacht wird (der E-Smart kam durch die Kooperation mit Renault zustande).
    Dieses Jahr kommt der Nissan Leaf mit einer Reichweite von knapp 200 Kilometern - mit entsprechendem Gasfuß kommt man drüber - und einem Preis von unter 28.000 ? (stellt man sich einen entsprechenden Kompaktwagen DES deutschen Herstellers schlechthin zusammen, dann wird man diesen Preis ausstattungsbereinigt überschreiten), ist dabei mit nahezu allem ausgestattet was das Herz begehrt und komfortabel wie ein Wohnzimmer. Dieses Fahrzeug ist außerdem zu 98% recyclebar (und besteht bereits aus recycleten Materialien).

    Elektroautos bereiten aus eigener Erfahrung (durch Probefahrten mit verschiedenen Modellen, leider besitze ich mangels Lademöglichkeit keins) eine Menge Fahrspass, da von Anfang an das volle Drehmoment anliegt, keine Motorgeräusche zu hören sind, kein nerviges Schaltgeruckel (da nur Vorwärts- und Rückwärtsgang) zu spüren ist und die Unterhaltskosten sehr gering sind (10 Jahre steuerfrei, weniger Wartungsaufwand, bei entsprechenden Voraussetzungen keine Stromkosten).
    Außerdem hat ein Elektroauto viel weniger Verschleißteile im Vergleich zum herkömmlichen Auto (keine Lichtmaschine, keine Kupplung, keine Zündkerzen, keine Turbos, keine Zahnriemen, keine hochkomplizierte Einspritzanlage etc.pp.), selbst Bremsen werden geschont, da man rekuperativ bremsen kann.

    Vor allem Diejenigen, die zu Hause (evtl. sogar noch über Solar) laden können sind in der glücklichen Lage, in diesen Genuß zu kommen - für alle Laternenparker muss leider erst noch die perfekte Lösung gefunden werden.

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    springfall
    12.06.2013

    @zugereiste:
    http://www.br.de/radio/bayern1/inhalt/experten-tipps/umwelt-elektroauto-benzin-diesel-100.html
    ähnlich sieht es wohl mit den meist dreiflügligen windkraftanlagen und einem becher joghurt samt inhalt aus. nur, dass mir dieses molkereiprodukt wesentlich besser schmeckt und mich ab einer gewissen menge auch sättigt. aber schön ruhig bleiben, ohne windkraft keine milch als rohstoff und ohne milch kein co2 von den wahren erzeugern. weil keine kuh-rülpser. und rindfleisch ess ich eh nicht. ich steig auf mais oder raps um. alles wird gut.

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    Zugereiste
    12.06.2013

    @Blaumausi: So ist es.

    Gibt es eigentlich eine Berechnung, ob ein Elektroauto wirklich weniger umweltbelastend ist? Nur weil keine Abgase hinten am Auto mehr rauskommen, ist es ja immer noch mit Strom und nicht mit Menschenkraft betrieben. Dieser Strom muss aber ja irgendwo produziert werden.

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    springfall
    11.06.2013

    die alternative wäre das rad, da schaffste die paar km umleitung locker bei regen und schnee auch ohne kofferraum 8 und tust noch was für dein körperliches wohlbefinden. und wenns nur zu netto kurz hinterm ortseingang aus richtung annaberg nach geyersdorf geht ist das doch zumutbar. alles wird gut.
    oder?

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    gelöschter Nutzer
    11.06.2013

    Alles gut und schön - aber solange es den echten Durchbruch bei der Akkutechnik nicht gibt, bleibt die ganze E-Mobilität eine Farce.
    2,3t Leergewicht und noch nichtmal ein Kofferraum, dazu stundenlange Ladezeiten und mininale Reichweiten - das ist so noch lange keine Alternative zum Verbrennungsmotor.