Pöhlwasser soll bei Hochwasser gut abfließen

Stadt- und Gemeinderäte von Nachbarorten bringen Bauvorhaben auf den Weg

Schwarzenberg/Raschau-Markersbach.

Zwei Vorhaben für besseren Hochwasserschutz am Pöhlwasser sind bei einer historischen Sitzung im Haus des Gastes "Kaiserhof" in Markersbach auf den Weg gebracht worden. Die Einstufung als historisch verdient die Zusammenkunft insofern, weil sich dazu die Stadträte von Schwarzenberg und die Gemeinderäte von Raschau-Markersbach trafen, was es in dieser Form noch nie gab, zumal auch noch die Ortschaftsräte des zu Schwarzenberg gehörenden Pöhlwasser-Anliegerdorfes Grünstädtel teilnahmen.

Die Nachbarkommunen Schwarzenberg und Raschau-Markersbach schlossen 2015 eine Vereinbarung ab. Ziel ist es, die Abflussverhältnisse im Pöhlwasser zu verbessern und so zum Verwirklichen des Hochwasserschutzkonzeptes beizutragen. Es ist mit vereinbart, dass die Stadt für die Planung, Bauausführung sowie für Fördermittelbeantragung und -bewirtschaftung zuständig ist. Für den ersten Bauabschnitt mit den Teilobjekten 1 bis 6 liegt die wasserrechtliche Genehmigung vor.

Nachdem Teilobjekt 1 mit dem Abriss der alten Weigelbrücke wegen Dringlichkeit bereits realisiert ist, werden nun die Teilobjekte 3 und 4 ausgeschrieben. Das betrifft eine 112 Meter lange Hochwasserschutzmauer rechtsseitig, die mit dem Anschluss der linksseitigen Schutzmauer an der Alten Bahnhofstraße und einer Betonaufkantung am Brückenbauwerk B 101 den Einlauftrichter zur Brücke bildet, sowie Binnenentwässerungskanäle. Baubeginn soll im August 2020 sein. (stl)

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.