Papa, musst du schon wieder los?

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In Sachsen gibt es etwa 140.000 Berufspendler. So ein Leben ist nicht leicht. Ein Beispiel zeigt, wie die Familie zusammenhalten kann.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    2
    VaterinSorge
    10.03.2020

    @herbert50,
    im Bericht der FP ist von Auspendlern die Rede, die seit Jahren in andere Bundes- länder fahren, um dort ihrer Qualifikation und Möglichkeiten entsprechenden Beschäftigungen nachzugehen. Das war bis vor etwa 6 - 7 Jahren sicherlich notwendig, da es hier noch keine Alternativen gab. Jetzt wandelt sich das Blatt und nun werden auch hier mehr und mehr gut qualifizierte Arbeitskräfte gebraucht, die auch besser als noch vor Jahren bezahlt werden. Das hat doch nichts mit den Beschäftigten der Baiersdorf AG aus Hamburg zu tun, die ein neues Werk im Leipziger Norden errichten und dafür das alte Florena-Werk verlassen. Das fällt für mich unter Mobilität und weniger unter der im Bericht gemeinten Pendelei. Wenn ich Sonntags Abends die Ströme der Einmann (oder Frau) besetzten PKW's in Richtung Süden oder Westen sehe, was da noch so an Leuten die ganze Woche in sogenannten Zweitwohnsitzen hausen müssen, wo Familien in der Tat getrennt sind, dann frage ich mich, ob das alles so richtig ist....

  • 5
    1
    herbert50
    10.03.2020

    @VaterinSorge
    Was soll das? Egoistische Väter (und Mütter), die nur des Geldes wegen "auspendeln"? Was sollen die Mitarbeiter von Florena Waldheim sagen, denen großzügig eine Arbeit im Leipziger Norden angeboten wird? Die pendeln dann bestimmt nur, weil die zahlreichen Arbeitsmöglichkeiten in Waldheim zu schlecht bezahlt werden. Und die pendeln bestimmt nicht nur wöchentlich, sondern täglich, wie so viele vor allem aus den Gebieten Sachsens, Thüringens usw., welche in den industriell ausgedünnten Heimatregionen keinen Job mehr finden.

  • 13
    17
    VaterinSorge
    09.03.2020

    ich habe so viel Elend und Leid durch die Pendelei bei Familien, den Kindern und vor allem den wirklich allein gelassenen Müttern und Frauen gesehen. Ich möchte das auch gar nicht mehr wahrnehmen, denn die aus meiner Sicht oft egoistischen Väter verteidigen schon völlig besessen und blind ihre Motivation zum wöchentlichen auspendeln. Ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass es noch wirtschaftlich notwendig ist, denn außerhalb wohnen, die Fahrzeiten und der ständige Drang immer allen zeigen zu müssen, wie gut es ihnen dabei geht, kostet auch eine menge Geld und wertvolle Lebenszeit. Für unsere Kinder sind das auch keine guten Beispiele, denken sie doch oft, es würde keine Alternativen geben, außer studieren und kinderlos bleiben. Wir sollten mehr die 90 % der Berufstätigen in den Focus rücken, die nicht auspendeln, sich um Familie, Haus und Kinder kümmern und auch ein glückliches Leben, vielleicht mit etwas kleineren Brötchen führen. Den Arbeitgebern sei gesagt: Es sind zuverlässige, gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter nötig, um den Bedarf an hochwertigen Produkten und Dienstleistungen zu decken. Man sollte jetzt die Gunst der Stunde nutzen und seine Verdienstmöglichkeiten und Angebote den süddeutschen anzupassen. Sonst kann man Wettbewerbsfähigkeiten nicht erhalten. An Kaufkraft und Marktpotential kann nur jeder Einzelne was ändern, indem er sein Geld bewusst in der Region lässt und es weder bei den Amerikanern, Chinesen oder anderswo ausgibt, noch seine Erfüllung in Kreuzfahrten oder Städtereisen sieht. Schafft Euch ein schönes zu Hause und pflegt gute Kontakte zu Familie und Nachbarn. Das ist nachhaltig und verhindert pendeln.