Paracelsus: Klinikchef verlässt Reichenbach

Sven Hendel geht Mitte Juli - Grund: "veränderte Aufgabenschwerpunkte"

Reichenbach.

Der bisher für die Paracelsus-Klinik Reichenbach tätige Klinikmanager Sven Hendel legt seine Aufgabe nieder. Dies teilte am gestrigen Montag die Paracelsus-Firmenzentrale in Osnabrück (Niedersachsen) mit. Es sei geplant, dass Hendel zum 15. Juli aus dem Klinikmanagement der Einrichtung ausscheidet. Einen konkreten Grund nannte das Unternehmen nicht. Doch offenbar ist Hendels Rückzug Teil eines Umbaus der Gesundheits-Konzerns in ganz Sachsen. Denn auch der bisher für die Standorte Adorf und Schöneck tätige Klinikmanager Ralph Pleier verlässt das Unternehmen. Für ihn rückt Jan Müller nach. Der 51-Jährige wird zugleich Geschäftsleiter des regionalen Klinikverbunds Paracelsus-Klinikum Sachsen.

"Das Unternehmen kann sich bei Sven Hendel nur bedanken", sagte Dr. Christian Utler, Medizinischer Geschäftsführer von Paracelsus. "Sven Hendel ist ein erfahrener und außerordentlich engagierter Fachmann, der sich immer für die Interessen seiner Klinik und ihrer Mitarbeiter eingesetzt hat." Auch wenn die Paracelsus-Klinik Reichenbach noch vor einigen Herausforderungen stehe, habe Sven Hendel doch maßgebliche Beiträge für ein Wiedererstarken der Einrichtung gesetzt. Es ist nun an seinem Nachfolger, diesen Weg kontinuierlich und mit der notwendigen Dynamik fortzusetzen.

Der Weggang Hendels erfolgt nach Darstellung der Firmenzentrale ohne Groll. "Ich habe Verständnis für die von der Konzernleitung geplante personelle Neuausrichtung des Klinikmanagements in Sachsen", wird Sven Hendel in der Pressemitteilung zitiert. "Die veränderten Aufgabenschwerpunkte machen diesen Schritt erforderlich. Ich scheide im guten Einvernehmen."

Anfang Juli will das Unternehmen mitteilen, wer neuer Klinikmanager in Reichenbach wird. Er wird diesen Posten aber offenbar nicht sofort antreten. Als Termin nennt Paracelsus stattdessen "spätestens zum 1. Januar 2021".

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