Personalnot in Sachsens Pflege wird immer größer

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Auf eine arbeitslose Fachkraft kommen jetzt neun offene Stellen. Die Ministerin reagiert mit einem Zehn-Punkte-Plan.

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88 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    Hinterfragt
    14.05.2019

    @FP; evtl. könnten Sie ja mal recherchieren, wo sich diese 986 offenen Stelle in Sachsen befinden und in welchen Regionen Sachsens die 105 arbeitslosen Fachkräfte gemeldet sind?

  • 2
    3
    Hinterfragt
    14.05.2019

    Nun, keiner der Rotdämlinge hat eine Antwort auf die Frage...
    Lässt tief blicken.

  • 1
    2
    Franziskamarcus
    14.05.2019

    Sie sprechen den Arbeitern soziale Kompetenz ab? Ganz schön schäbig! Klar,der Beruf des Autofelgenschneiders ist was anderes.
    Auch Pflegeberufe muss und kann man lernen! Oder welche Pflegekräfte bevorzugen sie in Zukunft?

  • 1
    0
    gelöschter Nutzer
    14.05.2019

    Es wird immer prekärer... und nicht nur in der Pflege. Wir leben in einem System, in dem nicht der Mensch und das Allgemeinwohl im Mittelpunkt allen Handelns stehen, sondern der Wohlstand Einzelner.
    Dass das von den Meisten nicht gesehen wird, weil Denkmodelle und Diskussionen unterdrückt werden, das System als alternativlos hingestellt wird und Probleme in der Gesellschaft ja stets nur die Probleme "der Anderen" sind, ist so gewollt.
    Wir diskutieren über sich verschärfende Alltagsprobleme in unserer Gesellschaft, suchen nach Lösungen ohne die tatsächlichen Ursachen zu ändern.

  • 11
    1
    Pixelghost
    14.05.2019

    @Franziskamarcus,

    "In der Auto- und Zulieferindustrie werden bald viele Leute frei..."

    Für den Rollagoren-Service vielleicht. Aber die Arbeit an und mit hilfsbedürftigen alten Menschen ist etwas grundlegend anderes als Autofelgen zu schneiden

    Untschuldigung, aber da kommt mir die nicht mehr vorhandene Galle hoch, wenn ich solchen Mist lese!

  • 6
    8
    Franziskamarcus
    14.05.2019

    In der Auto- und Zulieferindustrie werden bald viele Leute frei, also Arbeit ist da, müssen halt umschulen. Keine Arbeitslosen, kein Fachkräftemangel in der Pflege. WinWinWin Situation.

  • 4
    5
    Hinterfragt
    14.05.2019

    "...986 offene Stellen in der Altenpflege im Freistaat gemeldet, bei lediglich 105 arbeitslosen Fachkräften..."

    Ein Paradoxon!
    Eigentlich dürfte es hier doch gar keine Arbeitslosen Fachkräfte geben ...?

  • 10
    1
    VaterinSorge
    14.05.2019

    Ja, und man kann es deutlich und laut genug sagen: Wir müssen alle was tun und besonders in Sachsen. Es gehen über 60.000 Menschen jedes Jahr in den wohlverdienten Ruhestand und werden zudem werden sie auch noch älter, sind länger vital und haben einen deutlich höheren Anspruch an Mobilität und Gesundheit als noch vor zehn oder zwanzig Jahren. Auch die Medizin befördert den Wunsch und die Selbstverständlichkeit, 90 Jahre und älter zu werden. Dagegen spricht auch nichts, es gibt nur jede Menge Probleme besonders in Sachsen, die nun zu Tage kommen. Wir haben nur 30.000 junge Menschen, die jährlich aus den Schulen kommen, die haben alles andere im Kopf, aber sicherlich nicht Pflege oder gar Altenpflege. Da hilft weder Geld noch gut zureden, den Nachwuchsmangel haben alle. Die Sandwichgeneration, also die Eltern der Schulabgänger und Kinder der betagten Pflegebedürftigen, müssen sich nun um alle beiden Generationen kümmern und fehlen gerade in Sachsen, da sie aus wirtschaftlichen Gründen abgewandert sind oder heute noch pendeln. Also familieninterne Pflege nicht möglich. Vietnamesische, polnische, tschechische oder fernöstliche Pfleger/innen in Sachsen ? Da gibt es in anderen Bundesländern attraktivere Arbeits- und Lebensbedingungen, das hat sich auch rumgesprochen. Und nun? Jetzt müssen "Assistenzsysteme" her, die den Pflegeberuf einfacher machen, damit aus allen Teilzeit auch Vollzeitpflegekräfte werden, es müssen Technologien eingebaut, gefördert und entwickelt werden, die einen erheblichen Teil der stationären aber auch häuslichen Pflege übernehmen können. Diese Entwicklungen gibt es bereits in anderen Ländern und Religionen, man muss sich nur mal intensiv damit beschäftigen und nicht immer warten, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist.