Plauener mahnt: Not 1945 viel größer als Corona-Einschränkungen

Manche klagen, weil sie derzeit ab und zu einen Mundschutz tragen müssen? Der Plauener Heimatverleger Jean-Curt Röder erinnert daran, um wie vieles größer die Not in seinem Geburtsjahr vor 75 Jahren war und wie das die Altvorderen ertrugen.

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11 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    4
    BuboBubo
    20.06.2020

    Ich danke Herrn Röder – nicht nur in diesem Fall - für seine unschätzbare Arbeit bei der Bewahrung unserer Plauener Geschichte.
    Auch wenn die heutigen Umstände mit denen nach Kriegsende nicht vergleichbar sind, so sollte doch dieser Spiegel, der den Jammerern auf hohem Niveau vorgehalten wird, zu denken geben.
    Was wird beklagt? Zu wenig Konsum, zu wenig Spaß, zu wenig Flugreisen, zu viel Rücksichtnahme auf den Nächsten oder gar auf die Schwachen der Gesellschaft.
    Niemand möchte, dass Hunger, Wohnungslosigkeit und wirkliche Existenzangst wiederkehren – aber zumindest ein Gedenken an diese historisch gar nicht so weit entfernten Wirklichkeiten unserer Geschichte sollte man sich schon gönnen. Dann könnte man vielleicht auch Wert schätzen, wie gut es uns aktuell eigentlich geht. Und man könnte - anstelle sein Los zu beklagen – diese oder jene kleine solidarische Geste denjenigen entgegenbringen, die tatsächlich unter der Corona-Krise leiden. Rhythmisches Klatschen – ob vom Balkon oder beim Spazierengehen – ist definitiv zu wenig.