Plauener Türme noch geschlossen

Coronabedingte Probleme mit dem Mindestabstand

Plauen.

Plauens Aussichtstürme sind für Besucher weiterhin tabu. Wie die Stadtverwaltung auf Anfrage berichtete, bleiben sowohl der Bärenstein- als auch der Kemmlerturm wegen der Coronapandemie bis auf Weiteres noch geschlossen, da die Abstandsregelung nicht eingehalten werden können. Auch der Wasserturm auf dem Warthübel in Neundorf ist von der Coronakrise betroffen. Die enge Treppe zur Aussichtsplattform lasse den einzuhaltenden Mindestabstand von 1,50 Meter nicht zu, erklärte Ortsvorsteher Uwe Trillitzsch. Private Gruppen könnten das denkmalgeschützte Bauwerk jedoch nutzen. Die Eingangstür werde dann jeweils hinter der Gruppe geschlossen. Zudem muss ein Mitglied der Gruppe für die Einhaltung der Hygienevorschriften sorgen. "Der Mosenturm ist aber auf", wunderte sich über diesen Hinweis des Ortschefs der Ortschaftsrat Torsten Gruber. Dabei handele es sich um eine andere Gemeinde, bekam er zur Antwort. Das Gelände des Julius-Mosen-Turms auf dem Eisenberg unweit der Talsperre gehört zu Pöhl.

Eine virtuelle Präsentation des Neundorfer Bauwerks zum Tag des offenen Denkmals wollen die Ortsteilvertreter nicht. Das mache keinen Sinn, hieß es in der Sitzung. Der Neundorfer Ortschaftsrat hatte eine entsprechende Anfrage dazu bekommen. Der Tag des offenen Denkmals ist am 13. September. (bju/pa)

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