Polizeidirektion wird deutlich teurer

In den Komplex zwischen Kolping- und Lessingstraße in Zwickau sollen jetzt statt ursprünglich 30 gut 37 Millionen Euro fließen. Dafür gibt es mehrere Gründe. An den rosafarbenen Verwahrzellen, die im Keller entstehen, liegt es aber nicht.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    Zeitungss
    15.11.2019

    -wird deutlich teurer-, schmeißt in Deutschland wirklich keinen Menschen mehr aus der Bahn. Dieser Spruch sollte gleich als fester Bestandteil in die Planungsunterlagen aufgenommen werden. Bei der Auftragsvergabe kommt bekanntlich der billigste zum Zug und das sind nun die Nachwehen. Wann kommt hier einmal die Erleuchtung ??? Vermutlich NIE solange es den Steuerzahler gibt.

  • 1
    0
    Malleo
    15.11.2019

    branderweg
    Ein richtig gutes und vor allem fundierte Statement!
    Danke.
    Dass die Baukosten wieder einmal durch die Decke gehen, ist inzwischen Gewohnheit.
    Liegt wohl auch daran, dass die anfänglichen Nutzungskonzepte bewusst "tiefgestapelt" werden, um überhaupt genehmigt zu werden.
    Wenn einmal angefangen wurde, muss eben der Löffel vergoldet oder die Arrestzelle in rosa gestrichen werden.
    Das beruhigt den Einsitzenden, den Steuerzahler sicher nicht!!

  • 2
    1
    branderweg
    15.11.2019

    Offensichtlich entsteht an der Lessingstraße ein überzeugendes Ensemble aus alten, älteren und neuen Gebäuden, die für die aktuelle Nutzung fit gemacht werden. Das ist aus meiner Sicht der richtige Umgang mit Bausubstanz. Ressourcenschutz und der behutsame Umgang mit Vorhandenem sollte Grundidee von Planung sein, was Neubauten nicht ausschliesst, aber kritisch hinterfragt in einer Stadt wie Zwickau, die reich an stadtbildprägenden und denkmalgeschützten Gebäuden ist, jedoch - leider - auch weiterhin mit ungenutzten Arealen und erhöhtem Leerstand lebt. Dass der Neubau des Arbeitsamtes an der Werdauer Straße nicht in diesem Sinne entstanden und als wenig nachhaltig zu beurteilen ist, sei hier nur am Rande erwähnt.
    Im Artikel zum Polizeigebäude ist mehrfach vom "Plattenbau" die Rede. Diese Bezeichnung mag umgangssprachlich "durchgehen", es handelt sich hier aber um einen Skelettbau, also vereinfacht gesagt, um ein Fachwerkhaus in Stahlbeton: Stützen tragen u.a. die Decken, ein Umbau ist vergleichsweise einfach. Beim Plattenbau tragen die Wände, ein tiefgreifender Umbau ist kaum machbar. Und dazu kommt: der Begriff wird oft verwendet, um vorallem Wohngebäude im Osten Europas oder das Bauen vor 1990 zu diskreditieren. Die "Platte" ist unschuldig (es gibt sie beispielsweise vielfach in Skandinavien) - aber "bezeichnend" sind unser Blick auf die Dinge und Begriffe, die wir wählen...