Post zieht an Peniger Stadtrand

Einst wurden im Komplex an der Chemnitzer Straße Autos repariert, bald lässt ein Konzern von dort Briefe und Pakete ausliefern. Zurzeit wird das Haus dafür hergerichtet.

Penig.

Vor Jahren war in einem Gebäudekomplex an der Chemnitzer Straße in Penig ein Autohaus untergebracht. Ab November 2013 hatte sich der Mittweidaer Netzwerkverein mit seiner Möbelbörse und der Ausgabestelle der Tafel eingemietet. Das Sozialkaufhaus wurde allerdings Ende August vorigen Jahres geschlossen. Lange Zeit war unklar, was aus dem Gebäude mit seinen annähernd 450 Quadratmetern Fläche wird.

Nun ist klar: Die Deutsche Post zieht mit ihrem Zustellstützpunkt, der zurzeit noch an der Bahnhofstraße zu finden ist, dorthin um. Seit Februar lässt der Konzern das Gebäude für einen nicht genannten Betrag umbauen. Die Arbeiten werden sich nach Angaben von Pressesprecher Mattias Persson voraussichtlich bis in den August hinziehen. Das Ziel ist es laut Persson, den Stützpunkt Ende August in Betrieb zu nehmen, sodass rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft die Briefe und Pakete vom Stadtrand ausgefahren werden können.

Der Standort bietet Vorteile. Persson verweist auf großflächige und ebenerdige Räumlichkeiten sowie ausreichend Stellflächen für Fahrzeuge. Elf Postautos werden an der Chemnitzer Straße stationiert sein. Auch die Lage dürfte dem Konzern in die Hände spielen. Schließlich ist das Areal unweit der Shell-Tankstelle durch die S 57 leicht zu erreichen. Persson spricht von "guten Anlieferungsmöglichkeiten".

Für die 22 Mitarbeiter entstehen unter anderem moderne Büro- und Aufenthaltsräume. Auch die Sanitäranlagen werden erneuert. Mit dem Stützpunkt, in dem die vom Brief- und Paketzentrum eingehenden Sendungen sortiert und auf die Fahrzeuge geladen werden, versorgt die Post Penig und Lunzenau.

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