"E-Auto fahren ist unkompliziert"

Michael Papke aus Radebeul fährt 30.000 Kilometer im Jahr elektrisch. Ein Gespräch über fehlende Ladesäulen, heiße Akkus und knapp fünfstellige Neuwagenrabatte.

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5Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    1
    Auriga
    12.07.2020

    Als Zweitwagen mit eigener Ladesäule in der eigenen Garage kann ich mir "im Prinzip" auch ein E-Auto vorstellen. In einigen Jahren, wenn der Zweite ausgemustert werden muss, langjährige Erfahrungen (anderer) mit aktuellen E-Auto Modellen vorliegen oder Benzin/Diesel wesentlich teurer werden...
    Aber weder als Erstwagen und schon gar nicht ohne eigene Ladesäule. In ständiger Befürchtung leben zu müssen, das die Ladesäulen im Umfeld von Heim und Arbeit mal wieder alle belegt sind und der Akku fast leer ist, hin und herlatschen zur Ladesäule und Ladezeit vertrödeln, wäre für mich indiskutabel. Da kann ich auch zu den öffentlichen Verkehrsmitteln gehen.
    Vielleicht kommt in einigen Jahre doch mal das Prinzip auf: mal einfach einen Standard-PKW-Akku an der "E-Tanke" gegen einen vollen austauschen lassen.

    Und fünfstellige Neuwagenrabatte bei utopischen fünfstelligen Listenpreisen, zaubert mir nach 30 Jahren Erfahrung mit dem Kapitalismus nur ein müdes Lächeln ins Gesicht.

  • 7
    2
    Lesemuffel
    12.07.2020

    Ja, zeitungs, es fehlt an Ehrlichkeit bei der Beurteilung heutiger E-Autos. Die Wertminderung durch die Akkualterung wird systematisch verschwiegen. Kauft man einen Gebrauchten "günstig", ( ein Schnäppchen ?) kann schnell ein Ersatzakku fällig werden. Pro kWh fallen dann 230 $ an, dh. ein normaler 60 kWh-Akku kostet 14 000 US-Dollar! Alternative Antriebe werden kommen, aber nicht auf Basis von Beschlüssen, wie zu SED-Zeiten, zumal die Beschließer weder fachkundig noch kompetent sind. Die Technik wird entwickelt, wie schon immer, ohne politisches Palaver. Geduld ist angesagt, die Autokonzerne haben noch nichts verschlafen.

  • 6
    2
    Zeitungss
    12.07.2020

    Kein Wort über den Wiederverkaufswert. Wer kauft einen Gebrauchtwagen mit einem toten Gaul unter dem Wagenboden ? Welcher Hersteller hat seine Akkus 8-10 Jahre im Alltagsbetrieb getestet ? Mancher Hersteller vermietet den "Tank" für rund 70Euro / monatlich, dafür fahre ich rund 1000 Km mit dem verteufelten Verbrenner. Hochrechnen aus Jahr darf jeder selbst. Vom überzeugten E-Fahrer ist dazu nicht zu hören, würde auch nicht zu seiner Anstellung passen. Manches passt eben nicht ins Hochglanzprospekt.

  • 0
    7
    leinadx
    12.07.2020

    seit die kaufprämie für e autos so hoch ist, scheint die nachfrage nach e autos zu explodieren ... also man sieht, die leute wollen. es war halt wie immer eine frage des preises. viele leute möchten halt nicht megaviel geld für ein auto ausgeben, oder können es einfach nicht. das vorherrschende stammtischgelaber von den angeblich viel schmutzigeren autos geschürt von einer ölindustrie und ewiggestrigen, verstummt gott sei dank, langsam.

  • 12
    3
    Lesemuffel
    12.07.2020

    "E-Autofahren ist unkompliziert" und entspannend zugleich. Man tankt nicht schnell Mal Treibstoff nach, sondern lädt den Akku. Das ist echte Entschleunigung. Man darf sich mal 'ne halbe Stunde die Beine vertreten. Falls schon ein Fahrer vor mir an der Ladesäule hängt, ist sogar Zeit für einen größeren Spaziergang zur Erkundung der Umgebung.