Im Tunnel den Abstand zum Vordermann verdoppeln

Auf normalen Straßen ist Vorsicht geboten, in einem Tunnel sogar noch mehr. Deshalb sollten Autofahrer einen größeren Sicherheitsabstand halten. Zu beachten ist auch die Luftqualität im Innenraum des Wagens.

Stuttgart (dpa/tmn) - Im Tunnel sollten Autofahrer den gesetzlichen Mindestabstand zum Vorderwagen verdoppeln. Das heißt, sie lassen dann mindestens den Tachostand in Metern Platz zum Vordermann, rät die Sachverständigenorganisation Dekra.

Bei 60 km/h sind das also 60 Meter. Um die Luft im Innenraum nicht unnötig durch Staub, Dreck und Abgase zu verschlechtern, kurbeln Autofahrer möglichst vor der Röhre die Fenster hoch und schalten die Klimaanlage auf Umluft.

Staut sich der Verkehr im Tunnel, gilt: Warnblinker an, Rettungsgasse bilden und dabei einen so großen Abstand zum Vordermann halten, dass man zur Not noch einfach ohne zu rangieren den Fahrstreifen wechseln kann. Dann den Motor abschalten und auf Durchsagen im Tunnel achten.

Bei einer Panne stellen die Fahrer ihr Auto so nahe wie möglich an einer Pannenbucht ab, sichern mit Warnblinker und Warndreieck und rufen Hilfe. Kommt es zu Rauch oder Feuer im Tunnel, sollte man das Auto so schnell wie möglich verlassen und sich über die Fluchtwege in Sicherheit bringen. Der Schlüssel bleibt möglichst stecken. Das erleichtert Rettungskräften das Rangieren der Fahrzeuge.

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