Pastinaken und Feldsalat haben zur Zeit Saison - und geben in der Küche ein harmonisches Paar ab.
Pastinaken und Feldsalat haben zur Zeit Saison - und geben in der Küche ein harmonisches Paar ab. Bild: Ariane Bille/BVEO/dpa-tmn
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Für cremige Pastinaken-Suppe: Rüben schälen überflüssig

Lust auf cremige Suppe mit Feldsalat-Pesto? Entdecken Sie, warum Pastinaken als Wintergemüse wieder im Trend sind – und wieso Schale dranlassen clever ist.

Bonn.

Sie sieht aus wie eine weiße Möhre, ist aber leicht nussig-süß und würzig dazu: Die Pastinake landet nicht nur als Nebendarsteller in deftigen Eintöpfen, sondern wird inzwischen als ein Hauptakteur selbst in der gehobenen Küche geschätzt - als feines Süppchen, Gratin oder Püree. Auch auf der Pizza schmecken die dünne Scheibchen sehr gut.

Noch bis März hat die Pastinake als wiederentdecktes Wintergemüse Saison. Wer die Zeit nutzen möchte, sollte wissen. Große, dicke Exemplare werden beim Kochen schneller faserig und holzig. Darauf weist die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) auf ihrer Webseite "geerntet-in-deutschland.de" hin. Die Gemüseexperten empfehlen daher zu den kleineren Exemplaren. Die seien besonders zart. 

Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) rät zudem, Pastinaken vor der Zubereitung nicht unnötig zu schälen, da sich viele positive Inhaltsstoffe auch direkt unter der Schale befinden. Es reicht demnach aus, sie mit einer Gemüsebürste zu putzen und eventuell kurz unter fließendem Wasser zu waschen. Anschließend müssen nur noch beide Enden entfernt werden, bevor man die Rüben raspelt oder je nach Rezept in Scheiben, Stifte oder Würfel schneidet. 

Als Süppchen, Gratin oder Püree: Die Pastinake punktet mit einem leicht nussigen, würzigen Geschmack.
Als Süppchen, Gratin oder Püree: Die Pastinake punktet mit einem leicht nussigen, würzigen Geschmack. Bild: Christin Klose/dpa-tmn

Die Gemüseexperten von "geerntet-in-deutschland.de" haben eine cremige Rezeptidee, in dem die Pastinake eine der Hauptrollen übernimmt. Und so gelingt sie:

Pastinakensuppe mit Feldsalat-Pesto

Zutaten für 2 Personen:

Für das Pesto:

  • 60 g Feldsalat
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • 1/3 Chili
  • 40 g Kürbiskerne
  • 20 ml Kürbiskernöl
  • 30 ml Olivenöl
  • Meersalz und Pfeffer

Für die Suppe:

  • 2 Schalotten
  • 1 cm großes Stück Ingwer
    250 g Pastinaken
  • 250 g Kartoffeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 Lorbeerblätter
  • 500 ml Wasser
  • 200 g Sahne
  • Meersalz und Pfeffer
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Kürbiskerne als Garnitur 

Zubereitung:

  1. Feldsalat putzen, waschen und trockenschleudern. Zitrone waschen, trocken reiben und Schale abreiben. Saft auspressen und beiseitestellen. Chili putzen und grob hacken. Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett bei leichter Hitze rösten und dabei immer wieder wenden. Kürbiskerne mit Feldsalat, Öl, Zitronenschale und Chili in einem hohen Behälter fein pürieren und am Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Schalotten und Ingwer schälen und grob hacken. Pastinaken und Kartoffeln ebenfalls schälen und grob würfeln. Olivenöl in einem Topf erhitzen und Schalotten, Ingwer und Lorbeerblätter darin etwa 5 Min. goldbraun anbraten. Mit Wasser ablöschen, einer großen Prise Salz würzen und bei verschlossenem Deckel etwa 20 Min. bei milder Hitze köcheln, bis das Gemüse gar ist. Sahne dazugeben und etwa 5 Min. mitköcheln. Dann die Lorbeerblätter aus dem Topf nehmen und das Gemüse zu einer cremigen Suppe pürieren.
  3. Suppe mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Zitronensaft abschmecken. Auf tiefe Teller verteilen und mit dem Feldsalat-Pesto und ein paar Kürbiskernen genießen.

Tipp: Als vegane Variante kann die Sahne ganz einfach durch Kokosmilch ersetzt werden. (dpa)

© Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
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