Rambutans bieten mehr Fruchtfleisch als Litschis: Das süß-saftige Innere umgibt einen kleineren Kern.
Rambutans bieten mehr Fruchtfleisch als Litschis: Das süß-saftige Innere umgibt einen kleineren Kern. Bild: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Essen & Trinken
Litschi-Verwandte: Rambutan punktet mit mehr Fruchtfleisch

Aktuell ist wieder Litschi-Zeit im Obstregal. Aber kennen Sie schon deren haarige Schwester? Was Rambutans von Litschis unterscheidet und wie man sie am geschicktesten isst.

Bonn.

Rambutans sind so haarig wie frische Maronen. Doch in der faserigen roten Schale steckt weiches Fleisch, das nach Litschi schmeckt. Mit der ist die Rambutan verwandt, sagt Vanessa Lochmann von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

Mehr Fruchtfleisch, weniger Kern

"In der Regel sind Rambutans etwas größer als Litschis", sagt sie. "Der Kern ist dagegen meist etwas kleiner." Sprich: Das Verhältnis von süß-saftigem Fruchtfleisch und nicht essbarem Kern ist für Genussfreudige günstiger.

Anders als die Litschi ist die Rambutan allerdings selten im Supermarkt erhältlich. Vanessa Lochmann rät Interessierten dazu, in Asia-Märkten zu suchen. Beim Einkauf achtet man drauf, dass die Früchte noch richtig rot und wenig nachgedunkelt sind.

Auf Schädlinge achten - die Läuse bleiben bitte draußen

Außerdem können Rambutans von Schädlingen befallen sein. "Man sieht dann weiße Punkte auf der Außenhaut, in der Regel Wollläuse", sagt die BLE-Expertin. Befallene Früchte besser nicht kaufen, auch wenn die Schädlinge nur außen sitzen und nicht in die Frucht gelangen.

Und wie öffnet man Rambutans, wenn schon die noppig feste Schale der Litschis zu einigem Gespritze führen kann? "Am besten mit einem scharfen Messer", sagt Vanessa Lochmann. "Einmal vorsichtig außen herum einscheiden und vorsichtig die Haube aufbrechen." Dann braucht es nur noch etwas Fingerspitzengefühl, um ans Fruchtfleisch zu kommen. (dpa)

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