Schokolade gehört auch bei Hitze nicht in den Kühlschrank

Am wohlsten fühlt sich Schokolade zwischen 12 und 18 Grad. Wer das ohne Keller nicht hinbekommt, sollte die Nascherei schnell verbrauchen oder zum Backen verwenden.

Bonn (dpa/tmn) - Bei Hitze ist der Kühlschrank ein denkbar schlechter Ort für Schokolade. Dort bröckelt sie nämlich und verliert ihren Glanz, erklärt der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie(BDSI).

Die optimale Wohlfühltemperatur für Schokolade liege zwischen 12 und 18 Grad. Diese Spanne einzuhalten, könnte für Dachgeschossbewohner ohne Keller schwierig werden. «Als Alternative zur kurzzeitigen Aufbewahrung fällt mir nur eine temperaturregelbare Kühlbox ein, wie man sie etwa für Ausflüge oder Picknick verwendet», sagt Solveig Schneider, Sprecherin des BDSI. Ansonsten rät sie zum raschen Verbrauch oder zur Nutzung der zerlaufenen Schokolade zum Backen, etwa für einen Stracciatella-Kuchen oder Mousse au Chocolat.

An heißen Tagen sei es vielleicht auch nicht ratsam, Schokolade auf Vorrat zu kaufen. Im Gegensatz zu Privathaushalten bekäme der Handel die optimale Lagerung hin.

Bei der Aufbewahrung ist zudem darauf zu achten, sie trocken und geruchsneutral zu lagern. In der Nähe stark riechender Lebensmittel nimmt sie nämlich deren Gerüche an. Das gilt vor allem für weiße Schokolade.

Auch Luft und Licht schaden der Schokolade. Dadurch oxidieren die Fette, was den Geschmack verändert und die Nascherei unangenehm riechen lässt. Der sogenannte Fettreif wiederum, der sich bei höheren Temperaturen bildet, ist hingegen nur ein kosmetisches Problem. Auf den Geschmack wirkt er sich nicht aus.

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