"In der DDR waren Kinder eher trocken"

Die Töpfchenbänke galten als Sinnbild für die DDR-Kita - Auch die Erziehung war weniger individuell - Eine Erzieherin aus Sachsen vergleicht

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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    3
    Zeitungss
    08.10.2019

    Ich sehe das etwas nüchterner, es wird am chronischen Wassermangel im roten Teil Deutschlands gelegen haben.

  • 2
    5
    Interessierte
    08.10.2019

    Wie macht man denn das heute , wenn man spazieren gehen will ?
    Heute können die Kinder bullern , wann sie wollen - und unterwegs gehen die dann an einen Baum oder in eine Hecke ?
    Der Text unter Bild 2 ist gut ........
    ( der - war gut )

  • 6
    1
    DTRFC2005
    08.10.2019

    Sorry, den abgebrochenen Gedanken ( der Kater, wollte mit schreiben :-) werde ich noch kurz zu Ende führen. Man war viel an der frischen Luft und viele Kinder ab mindestens der großen Gruppe sind bereits allein nach Hause gewandert, da der Kindergarten meist in Wohnortnähe angesiedelt war , kaum Autos auf der Straße und stets Menschen in der Nähe, die freundlich und hilfsbereit einander halfen, vor allem den kleinsten.

  • 3
    7
    DTRFC2005
    08.10.2019

    Kinderkrippe und Kindergarten, zwei empfindliche Themen. Hier bin ich echt froh, das ein Wechsel statt gefunden hat. Das die Kleinen eher trocken waren, mag schon sein, aber die psychischen Folgen waren und sind enorm. Kaum das ein Kind, noch nicht einmal dem Babyalter entwachsen, sitzen konnte kam es aufs Töpfchen. Nicht etwa, wenn es das bestimme Bedürfnis hatte, sondern wenn es vermeintlich Zeit war, also mehr oder minder zu festen Zeiten. Man musste schlafen, man musste aufessen, man musste malen. Ich entsinne mich selbst noch, das ich oft von der Liege am späten Nachmittag abgeholt wurde, weil ich "nach-straf-liegen" musste. Ich war eben nie müde. Oder eine jetzt noch verhasste Speise, Quark mit Kartoffeln. Oder besser Kümmel mit Quark und Kartoffeln. Glücklicherweise war die Schulzeit da schon besser. Etwas gute hatte die Kindergartenzeit dennoch. Man war viel an der rischen Luft

  • 4
    7
    gelöschter Nutzer
    08.10.2019

    Es macht tatsächlich einen Unterschied, ob man einen ( kleinen) Menschen als individuelles Wesen wahrnimmt oder nur als Teil eines Kollektivs.
    An das Sitzenbleiben, bis der Teller leer war, auch wenn es nicht schmeckte, kann ich mich erinnern. War das Fleisch im Eintopf mit viel Fett, musste ich immer würgen - ich kann das bis heute nicht essen. Meine Schwester war da kreativer und ließ die ausgelaufen, ekligen Fleischreste in der Schürzentasche verschwinden. Das ging eine Weile gut, aber irgendwann kam es natürlich raus ;)

  • 7
    0
    994374
    07.10.2019

    "Kindergrippe"? - Gab´s damals nicht Impfpflicht?

    ;-)

  • 4
    4
    Freigeist14
    07.10.2019

    Töpfchenbänke ? Oh, da haben wir wohl etwas in unserer Kindergrippen-Villa verpasst .