Kinder in der Grundschule im Stress

Ernst des Lebens beginnt dann wirklich, zeigt Studie

Kinder zwischen dem sechsten und zehnten Lebensjahr zeigen schon Überlastungssymptome wie die Großen. Das zeigt die Studie "Junge Familien 2019", für die die Betriebskrankenkasse pronova 1000 Eltern online befragt hat. Danach sind mehrmals im Monat 37 Prozent der Grundschulkinder in Deutschland übermüdet und 35 Prozent haben Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren. 29 Prozent fallen zudem häufiger im Monat durch Unruhe auf. Jedes dritte Kind zeige sich mehrfach im Monat lust- und antriebslos. Mehr als jedes Vierte scheint erschöpft und schlapp. 21 Prozent der Kinder klagen zudem über Kopfschmerzen und Bauchschmerzen, die nicht genau zuzuordnen sind.

Das könnten Stresssymptome sein, aber auch andere Ursachen sind möglich. "Eltern sollten einen Kinderarzt um Abklärung bitten", sagt Dr. Gerd Herold, Beratungsarzt der Krankenkasse.

Die Belastungen im Alltag von Kindern haben zugenommen. Vielfach stehen sie schon in der Grundschule unter Leistungsdruck. Deshalb sollte bei der Freizeitplanung Tempo rausgenommen werden, um den Kindern Zeit zum Spielen und Entspannen zu lassen. (rnw)

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