Nur das Beste fürs Kind - Eltern aus Sachsen wagen Experiment

Eltern aus Sachsen wagen ein Experiment: Für 20 Tage testen sie die bindungsorientierte Erziehung und führen darüber Tagebuch. Frisch ausgebildete Babykursleiterinnen stehen ihnen als Coaches zur Seite und erklären, worauf es ankommt. Wichtige Grundregeln sind, Kinder nicht schreien zu lassen und sie so oft es geht am Körper zu tragen.

4Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    1
    BertaH
    12.10.2015

    Ich habe 3 von den netten kleinen Exemplaren, darunter Zwillinge. Bis auf die Schlafregel hab ich alles eigentlich so gemacht. Füttern nach Bedarf, mehr getragen im Tragetuch, viel Körperkontakt, Schreien hab ich sie selten lange gelassen, es sei denn ich musste mal durchatmen um wieder ruhig zu den kleinen zurück gehen zu können. Im Bett schlafen wollte ich nicht, aus Bedenken bezüglich des plötzlichen Kindstot und weil ich bei 3 Kindern im Bett kein Platz mehr gehabt hätte. Ich kann grundsätzlich die Methode unterstützen, würde aber allen Eltern empfehlen es für ihr LEBEN und ihre Situation anzupassen. Das Bauchgefühl sollte ebenso wichtig sein. Und bitte legt die Kinderratgeber bei Seite und hört auch nicht so sehr auf andere. Folgt eurem Urinstinkt. Meine Kinder sind wild .... sehr verschieden aber keine Terrorkids die alles erfüllt bekommen. Sie müssen mit einem NEIN klarkommen. Manchmal besser, manchmal schlechter. ABer das hab ich angefangen als so etwas älter als 1 Jahr waren. Bis zu einem Jahr bin ich der Überzeugung, dass Kinder nicht aus ABSICHT schreien, um zu ihren Willen durchzusetzen. Danach lernen sie erste Verhaltensweisen von den Eltern einzuschätzen und genau da muss man aufpassen und Regeln einführen. Rituale sozusagen. Wobei da auch jedes Kind anders ist. Es gibt nix pauschales, jeder kleine Mensch hat andere Prioritäten in seinen Bedürfnissen. Die Kunst ist es, sie herauszufinden. WICHTIG .... ruhige ausgeglichene MÜTTER/VÄTER haben meist das beste Bauchgefühl. Das ist leider in unserer Leistungsgesellschaft oft auf der Strecke geblieben.

  • 8
    0
    Pixelghost
    12.10.2015

    Experimente - oder Projekte - wurden es doch schon, als die Kleinen geplant wurden.
    Einfach normal erziehen, mit Herz, Verstand und Bauchgefühl. Das haben Millionen von Eltern geschafft und deren Kinder stellen sich den Anforderungen von Familie und Beruf und stehen ihre Frau bzw. ihren Mann.

    Hoffentlich lernen diese kleinen, besonderen Menschen irgendwann mal, dass es noch Millionen anderer Menschen auf der Welt gibt und sie eigentlich nichts besonderes sind. Denn wenn nicht, werden sie Probleme bekommen.

  • 5
    1
    DirkEller
    12.10.2015

    @nell73: stimme ich voll zu. Ich finde aus eigener Erfahrung, daß das Wichtigste in der Kindererziehung ist, den eigenen Verstand einzusetzen. Wenn man so eine wie im Artikel beschrieben Methode nicht einsetzt, nimmt man doch trotzdem sein Kind oft hoch, wenn es schreit, und hat viel Nähe. Bringt seinem Kind aber nicht bei, seine Eltern zu tyrannisieren. Also: nicht neumodische fremdgesteuerte "Schwarz-Weiß-Malerei", sondern mit eigenem Verstand die vielen "Grau-Töne" dazwischen sinnvoll nutzen

  • 7
    4
    nell73
    12.10.2015

    Finde ich als den selben Schwachsinn wie antiautoritäre Erziehung wo sich Eltern den Mund fusselig reden und das Kind macht was es will!



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