Schwänzen für die Urlaubskasse

Jeder sechste Ostdeutsche ist schon mal zu zeitig in die Ferien gestartet. Plant nun auch Sachsen Polizeikontrollen?

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4Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    2
    VaterinSorge
    25.06.2018

    Ja lieber Koch1942, das ist genau die Reaktion, die uns und unseren Kindern nicht weiter helfen kann und wird. Wir sollten uns jetzt zusammenreißen und mit den Pädagogen und Seiteneinsteigern versuchen, das Beste daraus zu machen, als das ganze Chaos, was wir weder zu verantworten haben noch kurzfristig lösen können, noch vor unseren Kindern auszutragen, auf Schule und Politiker schimpfen, oder gar noch anzudeuten, dass Schule nicht wichtig wäre. Selbst wenn jetzt Unterrichtsausfall oder Selbstbeschäftigung den Schulalltag prägen, darf man als erwachsener, normal denkender Mensch, als Vater, Großvater oder Mutter, Großmutter jetzt nicht die Nerven und schon gar nicht den Respekt verlieren. Man sollte sich engagieren, alternative, sinnvolle Unterrichtsformen, Exkursionen, Berufs- oder Studienorientierung, Praktika oder nützliche Arbeiten rund um das Schulgelände mit und für die Kinder anbieten, statt immer nur danach zu suchen, was nicht geht. Wenn Sie einmal direkt damit zu tun haben, wie schwierig es ist, junge Leute für die richtigen Fächerkombinationen, die richtige Schulart oder gar den richtigen Ort zu finden und dann noch dort hin zu bewegen, dann würden Sie mehr an die Kinder und deren Zukunft denken, statt noch Benzin ins Feuer zu kippen. 60.000 Menschen gehen in Sachsen jedes Jahr in Rente und nur 30.000 kommen aus den Schulen. Wer hat das wohl zu verantworten?

  • 3
    4
    koch1942
    25.06.2018

    Wenn das Land nur seiner Bildungsverpflichtung in gleichem Maße nachkommen würde! An allen Schulen fehlen ausgebildete Lehrer. Die Anzahl der Ausfallstunden, besonders in Grundschulen liegt auf einem Rekordhoch. Eltern werden mit Elternbriefen teilweise gebeten Ihre Kinder zu Hause zu betreuen, weil kein Unterricht stattfinden kann. Das ist dann wohl in Ordnung und wird akzeptiert?! Wo ist hier das Ordnungsamt? Keine Zuständigkeit... Wenn wir von Regeln und deren konsequenter Umsetzung sprechen, dann bitte für beide Seiten! Und mal Hand aufs Herz, in der letzten Schulwoche passiert fachlich ohnehin nichts mehr. Es werden Filme geschaut, Bilder gemalt und Spiele gemacht. Also liebe Bürgerpolizisten, bitte etwas mehr Augenmaß! Danke

  • 5
    0
    VaterinSorge
    25.06.2018

    Wer Kinder hat weiß, dass es nun mal dazu gehört, seinen eigenen und anderen Kindern ein Vorbild zu sein. Auch wenn man immer öfter das Gefühl hat benachteiligt zu sein, oder gar ausgenutzt zu werden. Unter dem Strich kann und muss man sagen: Es gibt nichts schöneres und wertvolleres, als seine Kinder groß zu bekommen und ihnen beigebracht zu haben, dass eben Regeln nicht dazu da sind, gebrochen zu werden. Kinder, die ständig damit konfrontiert werden, dass Eltern Regeln brechen, haben es besonders schwer in der Arbeits- Lern- und Lebenswirklichkeit zurecht zu kommen, werden zu Tyrannen oder überschreiten regelmäßig selbst Grenzen. Das sollte Müttern und Vätern bewusst sein, bevor sie versuchen, sich mit ihren Kindern eigene Gesetze zu machen. Glücklicher Weise liegen die vorzeitigen Ferienausflüge noch unter einem Prozent, glücklicher Weise wissen die meisten sächs. Eltern, was sich gehört und glücklicher Weise fühlen sich Eltern und Kinder, die das mal versuchen, anschließend nicht clever, sondern eher mies.

  • 10
    3
    vomdorf
    24.06.2018

    Und was passiert, wenn eine Schule den Antrag der Eltern nicht genehmigt ( sofern sie einen solchen stellen und ihr Kind nicht selbst vom Unterricht befreien) und sich beim LaSuB (ehem. Bildungsagentur)beschweren?
    Der Schulleiter muss Stellungnahmen schreiben und die Eltern fahren dennoch.
    Private Schulen haben es in solchen Fällen gut, denn die haben zum Teil in ihren Verträgen stehen, dass es keine Befreiung gibt. Das müsste generell so sein.