Verwöhnt oder vernachlässigt?

Zwei erfahrene Kinderpsychiater sind sich uneins, ob die heutige Gesellschaft gut für die Heranwachsenden ist oder nicht. Über die Rollen von Eltern, Kita und Schule sprachen sie in Dresden.

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2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    0
    Freigeist14
    24.09.2018

    Sehr treffend gesagt : Die Kinder müssen in der Schule nicht aufs digitale Zeitalter vorbereitet werden,sondern aufs Leben.

  • 10
    0
    VaterinSorge
    24.09.2018

    Das ist ein schöner Bericht und bildet in der Tat eine reale Einschätzung ab. Doch was kann der Leser, Vater oder Mutter, Oma oder Opa hier entnehmen? Da sind Begriffe von Wohlstandsverwahrlosung, Helikoptereltern, parallele Kinderwelten oder gar Generation Z im Umlauf und vermitteln uns Eltern, wir würden alles falsch gemacht haben, was man nur falsch machen kann. Klar gehen rasante Entwicklungen in Bezug auf Technik, soziale Medien, Netzwerke oder politische Strömungen weder an uns und schon gar nicht an unseren Kindern vorbei. Das kann man nicht so auf die leichte Schulter nehmen oder als neumodischen Quatsch abtun. Damit muss man sich mit seinen Kindern ernsthaft interessiert beschäftigen und so anstrengend es auch sein mag, ein gutes Vorbild sein. Egal wie Eltern sein mögen, egal wie die Lebenssituationen im Einzelnen aussehen, Kinder lieben ihre Eltern und machen etwa bis zum vierten Lebensjahr alles nach, kopieren später alles, was ihnen sinnvoll erscheint, bekämpfen aber auch immer geschickter, was ihnen nicht in den Kram passt. Die Gesellschaft muss daher als Ganzes mit Verantwortung übernehmen, denn das derzeitige System produziert viel zu viel Verlierer, erzeugt oft falsche Erwartungshaltungen oder selektiert nur, wie es die Professoren gerade andeuten: Der eine sieht nur die emsigen, interessierten und fleißigen Kinder, der andere sieht eine Fülle von verloren gegangenen kleinen Tyrannen auf uns zukommen. Daher mein Tipp von Eltern für Eltern: Seid natürlich, interessiert Euch für Eure und andere Kinder und seid ihnen eine Stütze und Vorbild. Niemand kann heute vorhersehen, was man in 20 oder 25 Jahren für eine Ausbildung oder einen Beruf braucht. Aber kognitive Eigenschaften, guten Tag und auf Wiedersehen, Hilfsbereitschaft, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und möglichst ganze Sätze bilden, das braucht man immer, das kann man egal welche Schulart man besucht hat und wie die Wohn- und Lebensverhältnisse sind immer vormachen und seinen Kindern beibringen.