In der DDR geschieden - heute arm

Hunderttausende Ostfrauen fühlen sich durch das Scheidungsrecht betrogen. Eine Sächsin erzählt, warum - und was für sie eine gerechte Lösung wäre.

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5Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Interessierte
    17.10.2019

    Welcher leibliche Vater ?

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    1
    Haju
    16.10.2019

    @Interessierte
    Wer? Die beiden Väter der klassischen Familie? (leiblicher Vater und Vater Staat)

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    Interessierte
    16.10.2019

    Die wollen nichts bezahlen ...

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    Haju
    16.10.2019

    "Laut Sachsens Gleichstellungsministerin Petra Köpping (SPD) seien heute schätzungsweise 200.000 bis 300.000 Frauen betroffen. Ursprünglich seien es 800.000 gewesen. Denn die Scheidungsrate war in der DDR im Vergleich zur Bundesrepublik deutlich höher. "//
    Nö, Frau Köpping - mit "Irgendwann werde sich das Problem biologisch lösen." liegt Frau Kern im Gegensatz zu Ihnen richtig. Es soll ja wohl sogar nur noch 10 Millionen richtige "Ossis" geben.
    Im Übrigen hat sich erst rot-grün den angeblich notwendigen wirtschaftlichen Interessen unterworfen und z.B. die "Bedarfsgemeinschaft" erfunden, und zum Dank faselt auch die SPD nunmehr von Enteignungen, so daß das Spiel wohl in die nächste Runde gehen soll und zwar mit den radikaleren Grünen an der Spitze.

  • 2
    2
    Haju
    16.10.2019

    Nun, Sohn Steffen war zur Wendezeit bereits volljährig.
    Der Schlüsselsatz ist wohl: "Mit der Wende kamen Qualifizierungen, Umstrukturierungen auf sie zu. Für eine neue Liebe blieb da keine Zeit." Auch ich war als Mann von Arbeitslosigkeit, Scheidung betroffen. In dieser Zeit entwickelte ich das Konzept eines "social clubs", der sich für Rentner noch besser als für Langzeitarbeitslose ("Bedarfsgemeinschaft") verwirklichen läßt. Liebe muß da also gar nicht im Spiel sein und auch nicht mal eine gemeinsame Wohnung. Es geht vor allem um gemeinsame Nutzung der verschiedensten Dinge: Auto, Kabelfernsehen, Internet, Urlaubskosten gemeinsam getragene Reparaturkosten usw. usf. Darum sollte sich irgendein Verein mal kümmern, wobei ich allerdings eine kirchliche Basis als potentiell erfolgreicher ansehe, zumal die Schwächsten natürlich am meisten profitieren werden. Ich selbst lernte damals einen solchen kirchlichen Träger kennen, ging dann aber andere Wege. Genau darin sehe ich die schwere Schuld des "Kommunismus" (lächerlicher Begriff) und seinen Hinterlassenschaften. Und andererseits gibt es aber auch kein Menschenrecht oder staatliche Verantwortung hinsichtlich von "Zeit für die Liebe".