Nur wenige Girokonten sind uneingeschränkt kostenlos

Es gibt zwar viele kostenlose Girokonten, aber die Gebührenfreiheit ist oft an Bedingungen geknüpft. Welche das sind und ab wann ein Kontowechsel sinnvoll sein kann, zeigt eine Untersuchung der Stiftung Warentest.

Berlin (dpa/tmn) - Nur wenige Girokonten sind ohne Wenn und Aber kostenlos. Das hat die Stiftung Warentest ermittelt, die 270 aktuelle Kontomodelle bei 119 Banken geprüft hat («Finanztest»-Ausgabe 9/2018).

Das Ergebnis: Nur 23 Konten waren gratis, sofern der Kunde das Konto online führt und regelmäßig Geld eingeht, etwa durch Gehalt oder Rente. Knapp 70 weitere Konten kosteten unter diesen Bedingungen weniger als 60 Euro pro Jahr. Noch mehr Konten waren zum Beispiel kostenlos, wenn monatlich mindestens 1000 Euro auf das Konto fließen.

Große Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr habe es bei den Angeboten der Banken nicht gegeben. Nach Ansicht der Experten sollten Verbraucher über einen Kontowechsel nachdenken, wenn die Bank im Jahr mehr als 60 Euro Gebühren kassiert. Wer ein teures Girokonto hat, kann zunächst bei der eigenen Bank nach einem günstigeren Modell fragen - und sonst den Anbieter wechseln.

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