Private Haftpflichtversicherung zahlt für Waldbrandschäden

Die Sonne brennt derzeit gewaltig, das Risiko eines Waldbrandes ist groß. Wer eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat, ist jedoch auf der sicheren Seite. Der Schutz ist allerdings an eine Bedingung geknüpft.

Berlin (dpa/tmn) - Weggeworfene Zigaretten oder der leichtfertige Umgang mit entzündlichem Material können Waldbrände auslösen - gerade bei Hitze und großer Trockenheit.

Wer auf diese Weise unabsichtlich ein Feuer verursacht hat, sollte eine private Haftpflichtversicherung haben. Denn diese bezahlt für den Schaden in der Regel, erklärt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Ausgeschlossen vom Schutz ist vorsätzliches Handeln, grobe Fahrlässigkeit ist hingegen inbegriffen.

Die Privathaftpflichtversicherung tritt grundsätzlich für alle Schäden ein, für die der Versicherungsnehmer haftungsrechtlich verantwortlich ist. Die Versicherungssumme sollte mindestens fünf Millionen Euro pauschal für Personen- und Sachschäden betragen, rät der Bund der Versicherten (BdV) in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg. Prämien sparen können Kunden durch eine Selbstbeteiligung.

Die Police gilt normalerweise auch für Ehe- und Lebenspartner sowie Kinder. Für Kinder zahlt die Versicherung aber nur, solange diese unverheiratet sind und die erste Berufsausbildung oder das Studium noch nicht abgeschlossen haben.

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