Wer zahlt für Mehrkosten im Homeoffice?

Es reicht nicht, Mitarbeitern Software bereitzustellen - Arbeitgeber müssen mehr tun, sagen Arbeitsrechtler aus Sachsen

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

99 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 9
    0
    linser
    20.01.2021

    ...um das Thema mal um die zum "Homeoffice" verbannten Kinder und deren Eltern zu erweitern: wer zahlt da die Kosten für Technik, Material usw.? Herrscht nicht eigentlich Lernmittel -Freiheit? Rechnung an den MP? Da könnte sich doch die Freie Presse mal ins Zeug legen...

  • 7
    3
    516315
    20.01.2021

    "Was werden da für "Monsterrouter" und Repeater, die wahre Stromfresser sein sollen, angenommen? Die Dinger lassen sich übrigens auch ausschalten, wenn sie nicht benötigt werden. Rechner ca. 100W Router ca. 10W ..."

    Hinzu kommen zusätzlich: Heizkosten im Winter, Beleuchtung, evtl. weitere Peripheriegeräte wie Drucker, Telefon, Scanner, Fax (ja, in manchem Bereichen tatsächlich noch erforderlich) höherer Wasserverbrauch (auch wenn vernachlässigbar).

  • 6
    5
    AmKuechwald
    20.01.2021

    Was werden da für "Monsterrouter" und Repeater, die wahre Stromfresser sein sollen, angenommen? Die Dinger lassen sich übrigens auch ausschalten, wenn sie nicht benötigt werden. Rechner ca. 100W Router ca. 10W ...

  • 7
    3
    Krimitante81
    20.01.2021

    UweG Das würde mich auch interessieren. Und ob man zukünftig gewisse Anschaffungen vielleicht als Ottonormalo auch über die Steuererklärung absetzen kann. Lappis hat nicht jedes Kind bekommen. Viele in meinem Umfeld(ich auch)mußten ihre Rechner erstmal neu machen, damit alles reibungslos läuft. Drucker kaufen etc.
    Für Videoanrufe ein Handy für die Kids besorgen, weil nicht jeder zu Hause sein kann.

  • 8
    5
    UweG
    20.01.2021

    Homeoffice und Steuererleichterungen? Warum bezahlt nicht der Arbeitgeber die Mehrkosten sollten überhaupt welche entstehen. Warum muss es wieder die Gemeinschaft sein? Der Arbeitnehmer spart ja auch Fahrkosten und Wegezeit, wird das gegengerechnet?. Was kann der Steuerzahler einsparen wenn seine Kinder im Homeoffice sind? Strom und Heizung werden dort auch mehr benötigt. Alles Fragen die ich ungeklärt finde.

  • 5
    6
    FromtheWastelands
    20.01.2021

    Sicherstellung von Homeoffice bedeutet für AGs vor allem Arbeit und Kosten und da wird lieber drauf verzichtet und die Leute sollen auf Arbeit kommen, ungeachtet des Infektionsrisikos.
    Was bedeutet ohne eine gesetzliche Regelung, die ja von den AGVerbänden und ihren Kumpels von CDU und FDP mit den üblichen Nonsensargumenten verteufelt wird, wird es keine nennenswerte Veränderung in diesem Bereich.
    Tatsächlich wäre das aber wünschenswert wenn sich durch die Digitalisierung mal etwas für Arbeitnehmer Positives wie Homeoffice durchsetzen würde.
    Um Frimas Fragen zu kommentieren:
    Zu 1: Das können die meisten, wenn mal Einblick in firmeninterne Finanzen bekommt ist es erstaunlich zu sehen was alles möglich ist wenn der Chef nur will.
    Zu 2: Fragen kostet nichts, hat man den AG auf seiner Seite ist da viel machbar.
    Zu 3: Natürlich ist Homeoffice auch von den eigenen Möglichkeiten abhängig, aber wo ein Wille ist, ist meistens auch ein Weg, es muß ja keine Dauerlösung sein.

  • 9
    6
    429822
    20.01.2021

    Ja man hat zu Hause mehr Ausgaben.
    Aber man spart auch welche ein zB. Wegekosten, Verpflegung Zeit u.s.w

  • 16
    7
    Rossauer
    20.01.2021

    Man hört nur noch Homeoffice. Was ist denn mit den vielen Arbeitern in der Produktion? Die können das nicht. Müssen jeden Tag brav auf Arbeit gehen. Dort sind sie mit weiteren Mitarbeitern zusammen. 8 Stunden mit beispielsweise 4-5 Leuten aus 5 verschiedenen Orten.

  • 27
    4
    Frima715
    20.01.2021

    Hier wird immer nur von den Arbeitgebern geredet, was die alles zu leisten haben. Aber:
    1. welcher AG kann es sich leisten 2 komplett eingerichtete Arbeitsplätze für jeweils 1 Angestellten zu finanzieren - einen im Büro und einen zu Hause?
    2. Man könnte ja auch mal Arbeitnehmer zu dem Thema Homeoffice befragen. Z.B. stellt es mir mein AG frei, auch von zu Hause aus zu arbeiten, natürlich mit meiner eigenen Ausstattung. Aber ich habe im Büro einen von der Rentenkasse bezahlten verstellbaren Schreibtisch und einen besonderen Bürostuhl, wegen eines orthopädischen Leidens. Zu Hause am Küchentisch zu arbeiten ist m.E. kontraproduktiv, wenn ich die Hilfsmittel nicht nutzen kann. Oder bezahlt mir die Rentenkase, die gleiche Ausstattung für zu Hause nochmal?
    Womit wir 3. beim Platz wären. Viele haben gar keine Möglichkeit für ein extra Arbeitszimmer und sitzen in Küche und Wohnzimmer. Wenn dann noch andere Familienmitglieder zu Hause sind, wie soll man da vernünftig arbeiten?