Engpass in der Apotheke

In Sachsen sind einige Medikamente - etwa Ibuprofen - knapp. Was sind die Ursachen? Und was können Patienten tun?

1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    0
    Hankman
    28.09.2018

    Immer wieder Ausflüchte. Beispiel Ibuprofen: Man schaue sich mal die Preisspanne für eine Packung von 20 Tabletten Ibuprofen 200 mg an. Bei der Online-Apotheke meines Vertrauens reicht sie von 1,40 bis 5 Euro. Ich kann nicht nachvollziehen, wieso es nicht möglich sein soll, da (speziell im unteren Segment) ggf. die Preise zu erhöhen. Ich kann auch nicht nachvollziehen, dass es nicht möglich sein soll, den Wirkstoff im Inland zu produzieren - wo es doch auch möglich ist, hier das Endprodukt herzustellen und zu verpacken. Ich weiß nicht, warum es so teuer sein soll, einen bewährten und rundum erforschten Wirkstoff wie Ibuprofen herzustellen. Ich weiß auch nicht, warum es gefühlt mehr als ein Dutzend Firmen allein in Deutschland gibt, die Ibuprofen-Tabletten und -kapseln anbieten und einander Konkurrenz machen, aber nur ganz wenige weltweit, die den Wirkstoff liefern. Ich fürchte, es geht hier nur um Profitmaximierung in einer Branche, die sich dumm und dämlich verdient, aber immer nur jammert. Sie scheint in Teilen wirklich nicht mehr zu funktionieren, wie zuletzt der Valsartan-Skandal gezeigt hat. Was soll denn werden, wenn es mal zu einer großen Gesundheitskrise kommt und schnell größere Mengen eines bestimmten Medikaments gebraucht werden? Das ganze Pharma-System ist krank, weil da viel zu viele viel zu weit die Hand aufhalten. Der Patient stört dabei nur.



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