Impfskeptiker: Diese Angst vorm Impfen

Jacqueline Voigt hält nicht viel davon, kleine Kinder zu impfen. Sie hält auch nicht viel von der Masern-Impfpflicht, die seit März gilt. Allein ist die Frau aus dem Vogtland damit nicht. Aber ihr Ehemann Sören Voigt gehört zu den CDU-Spitzenpolitikern in Sachsen.

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4646 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    Lola
    17.11.2020

    Malleo,
    Ihre Entschuldigung rechne ich Ihnen hoch an.

    Aber selbst Neurochirurgen oder Psychiater (machen die neuropsychologischen Tests und erklären einiges mal, damit man seine Schwierigkeiten auch anderen erklären kann) müssen manchmal erst selbst erst mit gelernten XYZ Personen deutlich werden.

    Aus dem Grund bin ich manchmal relativ deutlich in meiner Erklärung.

  • 3
    0
    Malleo
    17.11.2020

    Lola
    Das war mir nicht bekannt.
    Um so mehr bewundere ich Ihren Mut, sich zu positionieren.
    Respekt!!

  • 4
    1
    Lola
    17.11.2020

    Malleo,
    aufgrund meines Hirnschadens ist meine Formulierung so bescheiden! Was ein hirnorganisches Psychosyndrom in Folge einer zuspät erkannten Neuborgehirnhautentzündung, Hydrozephalus,... bedeutet brauche ich nicht zu erklären.

    Ja, es gab auch ganz bestimmten, strengen Vorgaben zu DDR-Zeiten Impfbefreiungen. Das war nicht schlimm, den der Rest der Welt war geimpft eigentlich.

  • 2
    0
    Haju
    15.11.2020

    @Malleo
    "Woran man alles so denken muss....."//
    Tja, ich bin eben für medizinische Studien völlig untauglich: sobald ich daran glaube, wirkt bei mir der Traubenzucker des Placebos ohne Nebenwirkungen und ich versaue damit die Statistik.

  • 2
    3
    Malleo
    15.11.2020

    Woran man alles so denken muss.....

  • 1
    4
    Haju
    15.11.2020

    @Malleo
    "Formulieren Sie den Text bitte neu?"//
    Muß nicht sein - es gibt nämlich Migranten (auch meine Großfamilie ist ziemlich international aufgestellt) und auch Menschen mit LRS: ein Viertel der Chefs sollen ja (in unterschiedlichem Ausmaß) eine solche haben; aber das sind dann auch die Besten, weil sie sich alles hart erarbeiten mußten und genau das dann eben auch können. Die haben dann ja auch eine Sekretärin (aber nicht immer auch zu Hause). Ich kannte da mal einen Ingenieur (anfangs quasi Analphabet).
    Auf dem Beipackzettel muß auch der Verdacht eines einzigen Falles von Millionen stehen. Aber wer schaut schon bei Viagra auf den Beipackzettel (wäre oft auch kontraproduktiv).

  • 0
    7
    Interessierte
    15.11.2020

    Wer sind denn diese Leute / Kinder , Ossis und Wossis oder Wessis ?
    Wenn die Eltern Ostler sind , dann wurden sie mit Sicherheit auch geimpft , sonst wohl wahrscheinlich nicht ...

    "In diesem Aktenordner hat das Paar Beipackzettel abgeheftet, welche die Nebenwirkungen auflisten..
    ( da können sie sicherlich selbst bald als Ärzte tätig werden ...

  • 2
    4
    Malleo
    15.11.2020

    Lola
    Formulieren Sie den Text bitte neu?
    Danke!!

  • 2
    1
    Lola
    15.11.2020

    Also ich dürfte als Kind gegen fast nichts geimpft werden. Und obwohl ich 1983 (also hätte mich bedingt die Impfpflicht bei anderen schützen müssen????) geboren bin, hatte meine Klassenkameraden Keuchhusten und holte es mir von ihr angesteckt. Nur erkannten es die Ärzte nicht.

    Fakt ist egal, welche Erkrankung gegen die man hätte impfen hätte können. War kein Spaß und dagegen dürfte fast für jeden die Impfung ein Segen/die wenigsten Nebenwirkungen haben als das durchleben der Erkrankung selbst.

    Ich habe mir ab ca. 20 Lj. meine Impfungen eingebettet!

    Wer Impfkontrainkationen hat der kann auch mit dem Arzt jeden. Denn auch manche Impfungen passend bestellen/anfertigen lassen, um das Risiko zusenken.

  • 9
    4
    OlafF
    13.11.2020

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 1975 ihre öffentliche Impfempfehlung zurückgezogen, nachdem ein mit 364.000 Menschen
    sehr groß angelegter Feldversuch in der Provinz Madras in Indien 1968-71 ergeben hatte, dass bei dem geimpften Kollektiv wesentlich mehr Tuberkulosefälle auftraten, als bei den Ungeimpften. Die Auswertung dieser größten Wirksamkeitsstudie der Tuberkuloseimpfungwurde erst 1979 abgeschlossen, also 7 Jahre nach dem Ende des Feldversuchs. Damit wurde erstmalig auch von der WHO entgegen der Erwartung eindeutig bewiesen, dass die Impfung zur Vermeidung einer Tuberkuloseinfektion nicht nur wirkungslos ist, sondern dass diese Impfung häufige schwere Komplikationen hervorruft. Erst 1998, also 27
    Jahre nach Kenntnis und Veröffentlichung dieser Studienergebnisse, wurde die Tuberkuloseimpfung von der STIKO aus der Liste der empfohlenen Impfungen genommen.

  • 6
    4
    Malleo
    13.11.2020

    Eine emotional geführte Debatte.
    Man kann Verständnis für jene haben, die dagegen sind. Sie müssen sich aber den Vorwurf gefallen lassen, dass sie von jenen profitieren, die für die „Herdenimmunität“ sorgen.
    Weil das Leben durchaus weit größere Risiken hat als das Medizingebiet „Impfstoffe“, wo wirklich keine Scharlatane am Werk sind, respektiere ich Entscheide gegen das Impfen nur begrenzt. Vielleicht werden die Impfgegner auch dann skeptisch, wenn sie einmal ein anderes „Medizinprodukt“ benötigen?
    So kommen 90 % aller Medizinprodukte (ein Markt von über 100 Mrd. /Jahr) ohne klinische Studien auf den Markt.
    Ergebnis?
    So kamen bei Affen nicht eingewachsene Bandscheibenprothesen aus Plastik in die OP Säle.
    Allein in Europa müssen über 10000 Implantate/Jahr wieder entfernt werden.
    Es gibt 50 private Prüfstellen in Europa, die CE Kennzeichen vergeben, wo kaum Ärzte in der Prüfstelle sitzen.
    Das Warnsystem des bsi versagt, diese Bundesbehörde segnet den Marktzugang aber ab.

  • 10
    3
    SzB85
    13.11.2020

    @Haju:

    Vor allem: mit Kinderleben darf nicht gespielt werden. Der Kinderarzt muss Abwägung pro und kontra Impfung machen und haftet dafür.

    In diesem Forum gibt es Meinungsfreiheit, es werden Privatmeinungen anonymer Personen veröffentlicht. Es gibt Personen, die Medizingeschichte und die Welt außer Europa + Nordamerika nicht kennen, und wenig Respekt vor Mikroben haben. Ich bin ein Person, für den eine masern- und pocken- und tbc- und poliofreie Umgebung nicht selbstverständlich ist.

    Was richtig und falsch mit Impfungen ist, steht in den STIKO-Leitlinien, was von unseren Steuergeldern bezahlt und nach Stand des Wissenschaftes immer angepasst wird.

    Gem. STIKO-LL ließ ich mein Kind mit 2 Monaten u.a. gegen Pneumokokken impfen. Ich habe sehr bedauert, dass die BCG-Impfung gestrichen wurde, aber die Risikoeinschätzung begründet es seit 2000 wohl nicht mehr in DL.

    Gem. STIKO-LL lasse ich mich gegen Pneumokokken impfen, wenn ich 60 oder chronisch herz/lungen/immunkrank werde.

  • 8
    10
    Haju
    13.11.2020

    @SzB85
    Sie sollten Ihre Psychospielchen lassen, sonst mache ich mit! -
    Sind Sie eigentlich schon gegen Pneumokoggen geimpft? Falls nicht, noch heute einen Termin machen! "Pneumokokken sind die Ursache für rund 25 bis 40 % aller ambulant erworbenen Lungenentzündungen und bis 12.000 Todesfälle im Jahr in Deutschland. Weltweit sterben jährlich geschätzt mehr als 800.000 Kinder unter sechs Jahren an Pneumokokkeninfektionen." (wiki) Außerdem haben Pneumokoggen bei einer durch eine Virusinfektion (derzeit haben wir da eine Pandemie) vorgeschädigte Lunge besonders leichtes Spiel. Wollen Sie sich eventuell die letzten Tage Ihres Lebens schwere Vorwürfe machen, weil Sie sich nicht gegen Pneumokoggen impfen ließen?!

  • 10
    8
    SzB85
    13.11.2020

    Außerdem denke ich nicht, dass weder die FP-Redaktion, noch das Ehepaar Voigt noch anderen Freidenker namentlich angeklagt werden möchten, wenn das nicht geimpfte Kind eines desinformierten Ehepaares an Masern sterben würde. Ohne Verantwortung und Haftung ist alles leicht gesagt. Der berüchtigte Dr. Wakefield hat schon seine Konsequenzen ziehen müssen.

  • 14
    5
    SzB85
    13.11.2020

    Hühnereiweiß-Allergie kann ein Kind auswachsen, oder ein Allergologe kann eine Desensibilisierungs-Therapie durchführen. Wenn es gelingt, ist eine Masernimpfung unbedenklich aus dieser Sicht.

    Das Artikel ist definitiv nicht ausbalanciert. Es gehört rein, warum die Impfungen stattfinden, und was sind die Konsequenzen, wenn die Impfungen nicht durchgeführt werden.

    Im Jahr 2019 stieg die weltweite Zahl der Masernerkrankungen auf den höchsten Wert seit 23 Jahren. Insgesamt wurden 869.770 Fälle registriert. Die Sterblichkeit in Folge von Masern nahm seit 2016 weltweit um fast 50 Prozent zu.

    Allein im Jahr 2019 starben schätzungsweise 207.500 Menschen an der gefährlichen Infektionskrankheit, die meisten davon Kinder unter fünf Jahren. Dies geht aus Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) hervor.

    https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/presse/2020/masern-todesfaelle/230166

  • 10
    5
    Haju
    13.11.2020

    Es gibt ja eine ältere, stark kritisierte Behauptung, daß 30 bis 70 Impfungen notwendig sind, um eine einzige Infektion zu vermeiden (Grippe). Klingt schlimm – nicht aber für eine fürs Gesundheitswesen arbeitende Bekannte von mir: Es werden ja auch nur 10 bis 20% der Bevölkerung geimpft, was hunderttausende Infektionen verhindert (natürlich längst nicht alle) aber epidemisch gesehen völlig ausreichend ist.
    Also keine Panik wegen ein paar Impfgegner – es wird sowieso keine 83 Millionen Impfungen geben und nicht alle Impfungen bringen eine Immunisierung.

  • 14
    10
    Schützenfrau
    12.11.2020

    Anhand der vielen roten Daumen sieht man mal wieder wieviel intolerante Leute sich hier tummeln . Das ist nur ein Beitrag , eine Meinung . Da wird die FP angegriffen , weil sie so was druckt . Ist es schon so weit das , was manchen nicht passt , nicht mehr gedruckt werden darf ? Ichglaube , da gibt es schon genug was hier unter den Tisch gekehrt wird .

  • 20
    18
    mops0106
    12.11.2020

    Es ist gut, dass die FP auch Menschen zu Wort kommen lässt, die dem Thema Impfen kritisch gegenüberstehen. Auch CDU-Politiker dürfen ihre eigene Meinung haben und diese sogar öffentlich mitteilen.
    @Olaf: Der Artikel beweist, dass Journalismus unabhängig sein kann und ein freies unabhängiges Meinungsspektrum abdecken sollte. -Volle Zustimmung.
    Dieses Herabwerten von Meinungen, die nicht der eigenen entsprechen, ist unerträglich/ undemokratisch.
    Ich bin kein Impfgegner. Als DDR-Kind bin ich auch durchgeimpft worden. Es hat mir genutzt und zum Glück nicht geschadet. Die in Aussicht gestellte Impfung gegen CO19 lehne ich dankend ab, da hier Nutzen/ Risiko für mich in keinem guten Verhältnis stehen. Die Prüfphase 3 bei einer Impfstoffentwicklung dauert normaler Weise mehrere Jahre. Wer sich der Pharmaindustrie zur Verfügung stellen möchte, kann sich impfen lassen.

  • 16
    5
    SzB85
    12.11.2020

    Sehr viele Impfstoffe werden in Hühnerembryos produziert. Wenn jemand allergisch gegen ein Impfstoffkomponent ist, soll nicht mit dem Impfstoff geimpft werden. Der Arzt kann einen Allergiepass ausstellen. Wenn keine anderen Impfstoffe gegen der Erkrankung verfügbar sind, dann ist dieser Person von der Impfung entschuldigt, und kann den Herdschutz gegen Masern genießen, dadurch dass 95% der Mitmenschen um ihm geimpft worden sind.

    Mumps, Masern, Röteln, Windpocken bekommt man nur normalerweise nur einmal - im Gegenteil zu Corona. Entweder den Wildvirus, oder den abgeschwächten Impfstoffvirus. Danach haben 97%-99% die Immunität. Da Wildviren seltener geworden sind, erzielt das Gesundheitssystem den Herdschutz mit den Impfungen.

    Es sind viele Menschen, de auf den Herdschutz hingewiesen sind. Nicht nur die Nonresponder und Allergiker, sondern auch Tausende Menschen in Sachsen, die immunsuppressive Medikamente oder Chemotherapie bekommen müssen. Ihre einzige Chance ist der Herdschutz.

  • 27
    17
    980448
    12.11.2020

    Leider ein großaufgemachter reißerischer Artikel der FP. Man weiß doch genau, das man damit provoziert. Schon das ist unverständlich und gibt Impfgegnern eine sehr große Plattform. Sicherlich gab es auch in der DDR vereinzelt Probleme bei Impfungen, wobei jeder Problemfall trotzdem aufgrund der Auswirkungen einer zuviel war. Aber zumindest hierbei hat das Wohl der Allgemeinheit über dem des Einzelnen gestanden. Das erkennen sogar heute noch Impffachleute aus den Altbundesländern an. Impfgegnern wie Frau Voigt empfehle ich einfach mal, sich mit der Geschichte der Impfungen zu beschäftigen. Z.B. als vor 1900 u.a.durch noch gesundheitlich bedenklichere Impfungen als heute die damalige hohe Kindersterblichkeit endlich zurück ging oder die Menschen 1918 sehnsüchtig Impfungen gegen die tödliche Spanische Grippe gehabt hätten. Herr Voigt als Politker sollte wiederum sehen, das für viele Menschen impfen "normal" ist, die sich nicht unbedingt extra öffentlich präsentieren.

  • 20
    15
    OlafF
    12.11.2020

    Meinung:
    Jeder Mensch sollte selbst über seinen Körper frei entscheiden dürfen, ob er einer ärztlichen Empfehlung folgt oder diese ablehnt. Jeder noch so kleine Eingriff ohne Zustimmung des Betroffenen oder dessen Vertreters ist eine Körperverletzung. Niemand darf dazu genötigt werden sich selbst oder seine Schutzbefohlenen einer medizinischen Maßnahme auszusetzen, welche aus eigenem Wissen und Gewissen Schutz, Heilung oder Linderung verspricht. Jeder Arzt sollte den Patient oder dessen Vertreter aufklären, gerade dann wenn es die Zeit zulässt und sich niemals von ökonomischen Interessen leiten lassen, auch nicht die Vertreter des Staates und die Lobbyisten bestimmte politische Entscheidungen auf die freie Entscheidung der ärztlichen Heilkunst übertragen.

    Der Artikel beweist, dass Journalismus unabhängig sein kann und ein freies unabhängiges Meinungsspektrum abdecken sollte, so wie bei diesem nachfolgenden Beitrag des ÖR F/D - Senders Arte TV.

    https://youtu.be/5ckDyDZuwPE

  • 25
    2
    nevidimka
    12.11.2020

    Es ist legitim über Impfskeptiker zu berichten. Allerdings zeigt die Masernimpfquote bei der Schuleingangsuntersuchung von ~97% (für die Erstimpfung), dass es sich prozentual um eine kleine Minderheit handelt, die konsequent Impfungen verweigern.

  • 14
    25
    Echo1
    12.11.2020

    Wenn ich schon es nicht auf den Punkt bringen darf, dann machen es andere, wie die @Plaunerin und da gibt es noch mehr.
    Und das ist gut so. Müssen auch Meinungen akzeptieren und zu Wort kommen lassen, die nur 47 Prozent vertreten.
    Fakt ist, jeder Dritte ist skeptisch und will sich nicht impfen lassen.

  • 16
    2
    Kerstin1258
    12.11.2020

    @TWe
    Die wie immer geartete Antwort /Reaktion des MP würde sicher nicht nur mich sehr interessieren. Vielleicht greift die Freie Presse Ihr Schreiben incl. Antwort auf.

  • 28
    14
    Suppenfrosch
    12.11.2020

    Wieso gibt man dieser Dame hier noch eine Bühne und teilt diese Meinung komplett unkritisch und unreflektiert?

    Nur weil sie einen bekannten Mann hat?

    Diese Dame kann offensichtlich den Zusammenhang zwischen der Impfung und der Neurodermitis nicht belegen. Das Hühnereiweiß könnte beispielsweise ursächlich für die Neurodermitis der Tochter sein. Das kann abschließend aber wohl nur ein Mediziner beurteilen, genauso wie alle anderen angesprochenen (Halb)Wahrheiten

    Hier paart sich wiedereinmal viel Meinung mit wenig Ahnung. Ist heutzutage offenbar so Mode. Traurig nur, dass sich die FP für sowas vor den Karren spannen lässt :(

  • 20
    5
    SzB85
    12.11.2020

    Die vollständige Masernimmunitäts Überprüfung der neu angestellten Mitarbeiter und des Bestandspersonals von sensiblen Organisationen (Hilfeleistung, Schulen) ist in DL leider noch nicht flächendeckend realisiert worden, dank Corona ist es mancherorts runtergegangen in März als das Masernschutzgesetz in Kraft getreten ist.

    Darüber könnte die FP auch berichten.

    Masern ist leider in entwickelten Länder Problem geworden wegen Impfgegnerei. Hunderte Tote in Brooklyn bei Orthodoxen Juden und in Rumänien. Beides mal waren die Priester massiv in der Hetzung gefen Impfungen involviert.

  • 14
    27
    oesil
    12.11.2020

    erst die Querdenker, dann die Impfgegner.

    Einige sollten sich schon mal Gedanken machen, wen Sie nach Corona niedermachen können.
    Vielleicht die " im Regenspazierergeher"

  • 22
    56
    Plauenerin
    12.11.2020

    Ein sehr gut geschriebener und wichtiger Artikel der auch mal die andere Seite der Menschen und Meinungen zu Wort kommen lässt, anstatt die der allgemeinen medialen Angstmacherei, der viele jetzt auf den Leim gehen.
    Der Falkensteiner Bürgermeister und seine Frau wirken dadurch sehr sympathisch, sie hinterfragen etwas, genauso wie sie es 89 getan haben und sie haben eine eigene Meinung. Ich bin kein CDU Wähler aber so eine Haltung verdient Respekt und in Falkenstein würde ich den Mann wählen.

    Zu K. Gruenler:der der hier schwurbelt und Desinformationen und Tiefpunkte verbreitet sind Sie selbst!
    Die Impfstoffe in der DDR sind keinesfalls mit den heutigen vergleichbar. Wenn es ihnen nicht geschadet ist das schön oder Sie wissen es einfach nicht und es gibt viele andere Fälle.
    Für Ihre Ausdrucksweise sollten Sie sich übrigens schämen. Als Politiker sollten Sie sachlich diskutieren können, ohne andere anzugreifen. Sie reden immer von Demokratie haben selbst aber keine Ahnung davon.

  • 51
    16
    ralf66
    12.11.2020

    Spitze, Frau Voigt gehört zu einer Gruppe Impfkritik Vogtland, wieder eine Vereinigung in Deutschland wo man gegen etwas sein muss. Statt im Land mal an einem Strang zu ziehen bilden sich immer mehr Gruppen, Vereine die ihre eigene Suppe kochen, gegen irgendetwas sind, umkrempeln, reformieren, anders denken oder querdenken. Dr ahne zieht hie dr annere har, ein sehr beliebter Volksport heutzutage um die Uneinigkeit zu fördern!
    @Echo1, es reicht nicht immer zu einer Meinung zu stehen sondern diese Meinung muss auch etwas taugen,
    diese Impfgegner vergessen, dass bei Impfungen bis her der Nutzen bedeutend größer war als der Schaden.

  • 50
    14
    Dickkopf100
    12.11.2020

    Pro und Contra zum Thema Impfen ist eine recht brisante Diskussion in Zeiten von Coronaleugnern und Masernimpfpflicht. Diesen Artikel hätte man sich eher ersparen sollen, denn indirekt gießt er auch Wasser auf die Mühlen der fast schon "militanten" Impfgegner. Das sage ich als Befürworter der Impfung, aber Gegner jeglicher Impfpflicht. Bei den meisten Impfgegnern helfen auch keine vernünftigen Argumente wie ausgemerzte Krankheiten durch Impfungen. Jeder weiß es, dass die Statistiken für die Impfungen sprechen. Nur, hier einen bekannten Politiker als "verschleierten" Impfgegner darzustellen, weil er "vermutlich" schlechte Erfahrungen mit Impfen gemacht hat, ist nicht förderlich. Zumal uns allen eventuell bald ein Impfstoff gegen Covid-19 präsentiert wird, der die Diskussion wieder neu anheizt. Die Impfgegner werden dann genau diesen Beitrag als indirekte politische Bestätigung aus dem Ärmel schütteln...

  • 66
    21
    TWe
    12.11.2020

    @Gegs
    Im Artikel wird ein nicht nachgewiesener kausaler Zusammenhang zwischen der Impfung und der aufgetretenen Neurodermitis behauptet. Frau Voigt ist offenbar auch der Meinung, dass eine solcher kausaler Zusammenhang bei einer Gerichtsverhandlung aufgedeckt worden wäre. Das ist in Summe einfach absurd.

    Der Gipfel ist aber, dass das Statement vom parlamentarischen Geschäftsführer der regierenden CDU transportiert wird. Das geht in der aktuellen Situation überhaupt nicht! Dass er sich dabei versucht, hinter seiner Frau zu verstecken, ist einfach lächerlich.

    Den Artikel einschließlich der Kommentare habe ich bereits ausgedruckt. Heute Abend schreibe ich einen Brief an den aktuell in Quarantäne befindlichen MP und Vors. der sächs. CDU Kretzschmar, lege diesen Artikel bei und fordere ihn auf, Herrn Voigt von seinem Amt abzuberufen. Ich glaube zwar nicht, dass das etwas bringt, wenn wir hier darüber nur Kommentare austauschen, ist das in jedem Fall aber auch zu wenig.

  • 25
    36
    saxon1965
    12.11.2020

    Vorweg, ich bin ein durchgeimpftes DDR-Kind und hoffe es hat mir mehr genützt, als geschadet. Ich habe im nächsten Familienkreis Impfkritiker. Fakt ist für mich, dass sich diese Menschen wesentlich mehr mit dem Thema auseinander setzten, als die allermeisten Impfbefürworter.
    Es gibt in meinen Augen sehr wichtige und notwendige Impfungen, aber es gibt auch genügend, da steht der Profit an erster Stelle und der Nutzen ist eher strittig. Warum haben Impfungen ausführlichste Beipackzettel und warum durchläuft ein Impfstoff viele Jahre der Prüfungen?
    Für mich ist das Thema nicht schwarz-weiß, nur weil es so am bequemsten ist.
    Wer sich 100 prozentig geimpfte Menschen wünscht, der sollte überlegen, wo dann die Grenzen sind in Punkto Selbstbestimmung, Unversehrtheit des Körpers, genmanipulierte Babys usw.
    Und @marcx, wenn es ums Gemeinwohl ginge, dann lebten wir nicht im Kapitalismus, denn hier geht es vor allem um Eines, den Profit. Wir schädigen ständig weltweltweit andere Menschen.

  • 27
    40
    Gegs
    12.11.2020

    In meiner Familie sind alle Mitglieder gegen die gängigsten Krankheiten geimpft. Weil es wichtig ist; diese enden nämlich in viele Fällen tödlich oder mit schweren Schäden.

    Aber die in den vorliegenden Kommentaren vertretene Selbstgefälligkeit der Impf-Befürworter finde ich ebenfalls zum ... Warum kann man, gerade bei einer solchen Geschichte, nicht einfach mal einräumen, dass Impfungen Nebenwirkungen haben können, gelegentlich Impfschäden auftreten... Denn die sture Verneinung von diesen ist ebenfalls reine Ideologie Im vorliegenden Fallwüsste ich auch nicht, ob ich mein Kind impfen lassen würde.

    Ich hatte in der Schule eine Freundin, die nachgewiesener Maßen durch eine Impfung eine schwere entstellende Hautkrankheit davon getragen hat. Sie wäre wahrscheinlich auch lieber das Risiko fehlenden Impfschutzes eingegangen.

  • 75
    17
    Deluxe
    12.11.2020

    Dieser polarisierdende Artikel erreicht vor allem eins:
    Mediale Aufmerksamkeit für einen Landtagsabgeordneten, der wiedergewählt werden will.

    Mir drängt sich der Verdacht auf, daß es ihm auch darum gegangen sein könnte.

    Inhaltlich ist die Anti-Impf-Haltung von Frau Voigt für mich sowieso völlig indiskutabel. Wer so denkt, lebt vom Verantwortungsbewußtsein der anderen. Derjenigen nämlich, die sich impfen lassen.

    Und es macht mir große Sorge, daß der stellvertretende Vorsitzende der größten Landtagsfraktion diese (in meinen Augen sehr krude) Meinung seiner Frau zum Impfen teilt, wie im Artikel zu lesen ist. Auf Positionen mit dieser Verantwortung für unser Land wünsche ich mir Menschen mit einem anderen Weitblick. Nicht mit dieser begrenzten Sicht auf die Dinge innerhalb des eigenen, engen Tellerrandes.

    Ich bin traditionell kein CDU-Wähler. Noch nie habe ich bei der CDU mein Kreuzchen gemacht. Kein einziges Mal. Dieser Artikel bestärkt mich weiter in dieser Haltung.

  • 78
    12
    Maresch
    12.11.2020

    Ein Großteil der irrationalen Impfgegner würde heute gar nicht existieren, wenn im Kaiserreich nicht das Reichsimpfgesetz beschlossen und damit deren Vorfahren durch Aktiv-Impfung gegen verschiedene Infektionskrankheiten immunisiert worden wären.

  • 62
    13
    TWe
    12.11.2020

    Liebe FP-Redaktion, tut es in der aktuellen Situation, in der sich die Intensiv-Stationen der Krankenhäuser Coronoa-bedingt immer mehr füllen, wirklich Not, einen solchen unreflektierten Beitrag zu veröffentlichen?

    Die Geschichte der Familie klingt teilweise tragisch. Überprüfbar ist sie offenbar jedoch nicht. Hier wünsche ich mir mehr journalistische Professionalität. Das was hier zu lesen ist, bewegt sich auf dem Niveau der B...-Zeitung. Der einzige Unterschied besteht in einem anderen Verhältnis von Fotos und Text.

    Da Sie das Ehepaar auch noch mit Klarnamen veröffentlicht haben, haben Sie deren Kindern mit Sicherheit keine Gefallen getan. Ich hoffe nur, dass die nächsten Tage für die Kinder des Ehepaars nicht zu einem Spießrutenlauf werden.

  • 77
    14
    Kerstin1258
    12.11.2020

    Es erfüllt mich mit großer Sorge, dass einem Politiker, der eine absolute Minderheit vertritt, Verantwortung anvertraut wird durch eine Partei, die eine große Wählerschaft vertritt.

  • 94
    16
    macxs
    12.11.2020

    Die Impfgegner oder die, die sich als Impfgeschädigte hinstellen, sollten sich mal mit Eltern von an Masern verstorbener Kinder unterhalten. Davon dürfte es viel mehr geben (zum Glück nicht in D).
    Masern ist eine der ansteckendsten Krankheiten, die es gibt. Bei einer
    Sterblichkeit von 1:1000 lt. RKI auch eine sehr gefährliche. Sich nicht impfen zu lassen, gefährdet nicht nur das eigene Kind, sondern auch die, die aus anderen Gründen (z. B. Immunschwäche) nicht geimpft werden können. Das hat nichts mehr mit eigener Meinung haben zu tun. Gemeinwohl über Alleinwohl.
    Selbst *wenn* es Impfschäden bei wenigen Kindern gibt, ist das natürlich trotzdem sehr bedauerlich! Aber man sollte auch bedenken, dass ein impfgeschädigtes Kind auch an der Krankheit selbst hätte Langzeitfolgen erleiden oder gar sterben können.
    Die Sterblichkeitsquote von Masern dürfte sogar höher sein als die Quote an Schädigungen durch Impfungen. Das Leben ist Wahrscheinlichkeitsrechnung.

  • 106
    30
    neuhier
    12.11.2020

    Der Kommentar von TKO, der die porträitierte Familie als Impfgeschädigte bezeichnet, zeigt genau das Problem des Artikels auf: nämlich, dass sie keine Impfgeschädigten sind, sondern das nur von sich selbst behaupten. Das dazustellen, wäre wichtige Aufgabe der Freien Presse gewesen.

  • 70
    17
    noersch
    12.11.2020

    Meine Enkeltochter ist mit Neurodermits vor 16Jahren auf die Welt gekommen, Eiweißallergie war die Ursache,geimpft wurde sie mit einem Impfstoff aus der Schweiz.Ich verstehe nicht ,das ihre Tochter mit einen auf einen mit Hühnereiweiß hergestellte Impfstoff versorgt wurde wo sie sonst alles über Impfungen weiß.

  • 94
    37
    Neuchemnitzer
    12.11.2020

    Absolut unterirdischer Artikel....Bloße Wiedergabe ohne kritische Einordnung.

    Warum gibt die Freie Presse genau diesen beiden ein Forum? Fällt Euch (gerade aktuell) wirklich niemand anderes ein, den man portraitieren könnte?

    Wirklich ein Tiefpunkt!

  • 46
    89
    nnamhelyor
    12.11.2020

    Nicht-Impfer verbieten doch auch niemandem sich impfen zu lassen. Warum wollen Impfbefürworter dann immer ihren Willen anderen aufzwingen. Sollte dies nicht die freie Entscheidung jedes einzelnen sein? Hier könnte mit Transparenz und Aufklärung wesentlich mehr erreicht werden als durch gesetzlichen Zwang!

  • 56
    32
    TKO
    12.11.2020

    Jeder sollte zu diesem sensiblen Thema seine persönliche Meinung haben dürfen und diese auch äußern. Gerade die Meinungsvielfalt macht es doch erst möglich, bestimmte Entscheidungen, die viele Menschen betreffen, objektiv zu treffen. Ich würde die Familie nicht als Impfgegner, sondern eher als Impfgeschädigte bezeichnen, natürlich befinden sie sich damit (zum Glück) in einer Minderheit. Aber wieviele andere Minderheiten werden in diesem Land sogar durch ganz spezielle Gesetze geschützt ? Und niemand darf sich öffentliche Kritik daran erlauben, ohne gleich angegriffen zu werden... FREIHEIT ist immer die Freiheit der Andersdenkenden. Wieviel Freiheit wollen wir in Zukunft noch haben ?

  • 150
    35
    kgruenler
    12.11.2020

    Wirklich Freie Presse? So ein riesen Artikel in der Print- und Onlineausgabe zu so einer Schwurbelei und Desinformation? Das ist ein echter Tiefpunkt.
    Ja es gibt Allergien, die kann man testen lassen. Und vor jedem Impfen wird man darüber auch abgefragt. Allergien treten aber nur bei einem Bruchteil der Bevölkerung auf und deshalb ist das zwar tragisch, aber kein Grund, Impfungen generell zu verdammen.
    Ich hatte das Glück, noch zu DDR-Zeiten komplett geimpft zu werden und versuche auch heute meinem Impfstatus aktuell zu halten und mir hat es nicht geschadet, so wie ganz vielen anderen ehem. DDR-Kindern auch. So schlecht kann impfen nicht sein.
    Und solange es hier alles freiwillig ist - und das ist es ja - versteh ich die Aufregung nicht. Einen Gefallen tuen Impfgegner aber weder sich noch der Gesellschaft, denn als potentielle Krankheitsverbreiter fügen die anderen Menschen Schaden zu und dafür hab ich kein Verständnis, das ist egoistisch und unsozial!

  • 134
    31
    neuhier
    12.11.2020

    Es gibt keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass Impfungen Neurodermitis auslösen. Es wäre wichtig - nein: für eine seriöse Zeitung wäre es unabddingbar gewesen, das zu erwähnen. Dies ist kein wissenschaftlicher Artikel. Er ist irreführend.

  • 165
    31
    Richteraxel
    12.11.2020

    Letztlich leben Impfgegner vom Verantwortungsbewusstsein ihrer Mitmenschen, die sich Impfen lassen und damit dazu beigetragen haben, dass schwere Krankheiten wie Pocken oder Polio nahezu ausgerottet wurden.