Sanft pflegen - und im Zweifel zum Arzt gehen

Schütteres Haar nimmt im Alter zu - so viel ist sicher. Doch manchmal liegt die Ursache nicht nur im älter werden, sondern lässt sich auf Nährstoffmangel oder eine Wechselwirkungen von Medikamenten zurückführen.

Baierbrunn (dpa/tmn) - Mit steigendem Alter nimmt die Zahl der Haare ab, genau wie ihre Dicke. Das ist ganz normal - übermäßiger Schwund kann aber auch eine medizinische Ursache haben.

Wer sich Sorgen um seine Haare macht, sollte deshalb beim Arzt nachfragen, rät die Zeitschrift «Senioren Ratgeber» (Ausgabe 7/2019). Mögliche Ursachen sind ein Nährstoffmangel oder Schilddrüsenprobleme, eventuell handelt es sich auch um Neben- oder Wechselwirkungen von Medikamenten.

Gibt es keine medizinische Ursache, lässt sich der altersbedingte Haarschwund kaum aufhalten. Ältere können dünne Haare aber so pflegen, dass sie weiter Freude damit haben. Waschen sollte man sie zum Beispiel mit mildem Shampoo für trockene oder empfindliche Kopfhaut.

Geföhnt werden die Haare am besten gar nicht - und wenn doch, dann mit geringer Hitze. Besser als eine reguläre Spülung ist, alle zwei bis drei Wochen eine Feuchtigkeitskur zu verwenden. Und mit Haarspray oder -gel sollten Betroffene eher sparsam umgehen.

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