Studie: Ärzte verordnen zu oft falsche Antibiotika

Sachsen meldet jährlich Tausende Fälle, bei denen verfügbare Mittel nicht wirken. Antibiotika in der Tierhaltung verstärken das Problem, belegt eine neue Studie der AOK.

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55 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    Echo1
    18.09.2020

    Habe hier eine Stellen des Artikels zitiert.
    33.000 Tote jährlich in Europa durch resistente Keime. Und es wird wenig geforscht nach neuen Antibiotika.
    Mein sachlicher Zusatz war, dass dies bei der Impfforschung zu Corona nicht so ist.
    Und seine Gründe hat. Dieser Beitrag ist seltsamerweise abhanden gekommen.

  • 1
    0
    Dickkopf100
    18.09.2020

    Dass durch die Massentierhaltung der Verbraucher auch schon genug mit Antibiotika "verwöhnt" wird, ist leider nichts Neues. Die Tiere werden dabei schon vorsorglich mit Antibiotika gefüttert, was letztendlich ja auch auf den Tellern der Leute landet. Sicher ein Grund für die steigenden Fälle der Resistenzen bei der Gabe von Antibiotika. Doch was soll man tun? Der Bürger ist nur der Endverbraucher, nicht mehr und nicht weniger. Und wenn er wegen einer Erkrankung zum Arzt geht, muss er sich auf das verlassen, was der sagt und tut.

  • 8
    1
    DTRFC2005
    18.09.2020

    Nicht nur falsche, sondern ganz besonders ZU VIEL und ZU OFT.

  • 8
    1
    mesiodens
    18.09.2020

    Es ist eine Binsenweisheit, dass Antibiotika bei grippalen Infekten und Virusinfektionen völlig wirkungslos sind. Ich weiß nicht, ob es am mangelhaften Wissen mancher Ärzte liegt oder an der Unfähigkeit bzw. dem Unwillen sich auf Diskussionen mit dem Patienten einzulassen, dass man bei Infekten für ein paar Tage ins Bett gehört und einfach mal Ruhe gibt.
    Es ist sogar schädlich für die Gesundheit und wirkt lebensverkürzend, bei jeder Kleinigkeit zu Antibiotika zu greifen, denn Antibiotika unterscheiden nicht zwischen guten und schlechten Bakterien. Und die guten Bakterien sitzen unter anderem im Darm, Darmflora genannt. Von denen gehen bei jeder Einnahme etliche Exemplare unwiderruflich kaputt. Das Ergebnis sind weitere Infekte, Allergien, Stoffwechselstörungen, sogenannte "Zivilisationskrankheiten" bis hin zu seelischen Erkrankungen.
    Deshalb sei empfohlen: Finger weg von "industriell" hergestelltem Billigfleisch, weil auch hier oft Unmengen an Antibiotika enthalten sind.
    Es sei denn, es ist einem egal, ob man früher oder später, kränker oder gesünder das Zeitliche segnet...

  • 2
    3
    JochenV
    18.09.2020

    Hauptsache, sie begehen keine Falschbeurkundungen im Zusammenhang mit 'Corona'.