Wie man Sportverletzungen erkennt und was zu tun ist

Bei Sportlern sind Verletzungen keine Seltenheit. Dabei gibt es typische Beschwerden, die besonders häufig vorkommen. Wie man sie am besten versorgt und auskuriert.

München (dpa/tmn) - Bei Sportlern steigt die Verletzungsgefahr, wenn sie ihr Trainingsprogramm verändern. Das kann etwa der Wechsel von Ausdauer- zu Krafttraining sein, berichtet die Zeitschrift «Shape». Drei häufig auftretende Probleme - und was man dann tun kann:

Zerrung am Oberschenkel

Obwohl eine Zerrung nicht immer sichtbar ist, schmerzt der Muskel deutlich. Experten empfehlen, das Bein hochzulegen und den Bereich mit Pausen jeweils 15 Minuten lang zu kühlen. Dabei sollte man darauf achten, ein Tuch dazwischen zu legen und die Stelle nicht direkt zu kühlen. Zeigt sich nach vier Tagen keine Besserung, sollte man den Arzt aufsuchen.

Gedehnte Bänder im Sprunggelenk

Sind die Bänder überdehnt, schwillt das umliegende Gewebe an und schmerzt. Wenn der Fuß noch stabil und beweglich ist, sollte man kühlen und den Fuß hochlegen.

Entzündung im Handgelenk

Neben starken Schmerzen im Handgelenk und an der Sehne verursacht eine solche Entzündung auch eine eingeschränkte Beweglichkeit. Grund dafür ist eine übermäßige und einseitige Belastung der Sehnen wie beim Tennis oder Volleyball. Bei Rötungen zunächst kühlen und nach Möglichkeit einen elastischen Verband anlegen. Verbessert sich die Situation nach einigen Tagen nicht, empfiehlt sich der Gang zum Orthopäden oder Sportmediziner.

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